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Identitäts-Diebstahl  

Polizei stoppt Betrüger-Duo

06.12.2007, 10:54 Uhr | Christoph Schmidt

US-Ermittler haben in Philadelphia ein Räuberpaar festgenommen, das im großen Stil Identitätsdiebstahl betrieben haben soll. Das Duo missbrauchte hierzu ein legales Spyware-Tool, stahl damit Kreditkarteninformationen und erbeutete nach Polizei-Schätzungen allein in diesem Jahr umgerechnet 70.000 Euro.

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Luxus-Leben auf Kosten anderer

Jocelyn Kirsch und Edward K. Anderton führten ein luxuriöses Leben, indem sie ihre Rechnungen auf Kosten gestohlener Kreditkartennummern bezahlten. Mit Hilfe eines legalen Spyware-Tools bestahlen sie ihre vor allem ihre wohlhabenden Nachbarn und leisteten sich von dem Geld Reisen nach Paris, London und Hawaii. Das Duo flog auf, als eine Nachbarin die Polizei alarmierte, da sie vermutete, ihre Identität sei gestohlen worden. Sie hatte von einem Paketdienst die Mitteilung erhalten, sie solle ein Päckchen abholen, obwohl sie nichts bestellt hatte. Die Ermittler überwachten die Poststelle und schnappten das Betrüger-Duo, als sie das Paket abholten.

Spionage-Tool horchte Nachbarn aus

Die Polizei fand in der Wohnung des Paars das Spionage-Tool Spector, das für knapp 70 Euro legal erworben werden kann. Die Software zur Mitarbeiter-Überwachung zeichnet heimlich Tastenschläge, versandte eMails und besuchte Internetseiten auf. Daneben entdeckten die Ermittler gefälschte Führerscheine, Dutzende Kreditkarten, eine Menge Bargeld sowie Zweitschlüssel für die Wohnungen ihrer Nachbarn. Das nötige Know-How für ihre Verbrechen holten sich das Paar aus dem Buch "Die Kunst des Betrügen".

"Sie waren wie Parasiten"

Offenbar hatten sich Anderton und Kirsch heimlich Zugang zu den Computern ihrer Nachbarn verschafft und auf diesen das Spionage-Tool installiert. "Sie waren wird ein Parasit, der das Gebäude infiziert hat," sagte der ermittelnde Kommissar Sweeney. Insgesamt konnte die Polizei bislang fünf Opfer ausfindig machen - einem stahl das Paar über 20.000 Euro. Sweeney zeigte sich verwundert über das Verhalten der aus wohlhabenden Familien stammenden Täter.

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