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Verbraucherschützer warnen vor Online-Adventskalender

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Abzocke mit "my-adventskalender.de"  

Verbraucherschützer warnen vor Online-Adventskalender

10.12.2007, 10:32 Uhr | CS/VZBV

Vorsicht vor dem vermeintlichen Gratis-Adventskalender. (Screenshot: T-Online)Vorsicht vor dem vermeintlichen Gratis-Adventskalender. (Screenshot: T-Online) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Betreiberin des Online-Portals my-adventskalender.de abgemahnt. Die Chance auf 2664 Gewinne muss der Verbraucher mit einer hohen Teilnahmegebühr bezahlen. Die Kosten sind allerdings gut im Kleingedruckten der Seite versteckt und können leicht übersehen werden. Anbieterin ist die Firma Online Service Ltd., die bereits mehrfach wegen dubioser Internet-Dienste ins Visier der Verbraucherschützer geraten ist.

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Vorsicht vor dem Adventskalender

Die neueste Abzock-Seite der Online Service Ltd. ist das Angebot my-adventskalender.de. Mit der Chance auf eine Vielzahl von Gewinnen wird der Verbraucher in die Falle gelockt. Erst im Kleingedruckten erfährt der Interessent, dass die Teilnahme 59 Euro kostet. Der vzbv hat die Betreiberin zur Unterlassung aufgefordert und sieht sich in seinem Vorgehen durch ein aktuelles Urteil des Landgerichts Hanau bestätigt. Die Firma wurde vom Landgericht Hanau wegen vier ähnlich gestalteter Angebote zur Unterlassung verurteilt. Es geht um die Seiten lebenstest.de, iqfieber.de, berufs-wahl.de und online-flirten.de.

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Abzocke trifft oft Minderjährige

"Internet-Abzocke ist das Wort des Jahres bei uns", klagt Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen. Gegenüber 2006 hätten sich die Anfragen verdoppelt. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 seien 62.000 Anfragen eingegangen. Dabei erfasst diese Zahl nur zehn der insgesamt 16 Verbraucherzentralen Deutschlands. Eine aktuelle Online-Umfrage der Verbraucherzentralen hat ergeben, dass die Opfer aus allen Schichten und Altersklassen stammten. Besonders erschreckend: Ein Viertel der Abgezockten war minderjährig. Die Betroffenen hätten mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro zu kämpfen.

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