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Sicherheitsgefahr  

Deutscher Geheimdienst unterstützt Hacker

10.12.2007, 13:11 Uhr | Christoph Schmidt

Der Sicherheitsexperte Hartmut Pohl hat in der Computer Zeitung davor gewarnt, deutsche Behörden verschwiegen die Gefahr durch geheime Sicherheitslücken. So habe der Bundesnachrichtendienst (BND) auf dem Schwarzmarkt für Sicherheitslücken das Wissen über solche Exploits eingekauft und damit diese Schattenwirtschaft unterstützt.

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Gefahr durch geheime Sicherheitslücken

Professor Hartmut Pohl von der Fachhochschule Bonn Rhein Sieg hat vor der unterschätzten Gefahr durch geheime Sicherheitslücken in Software gewarnt: "Über unveröffentlichte Schwachstellen kommen Sie auf jeden Rechner der Welt. Das merkt niemand und es gibt keinen Schutz dagegen", sagte er der Computer Zeitung. Der Staat vertusche die Gefahr - einzelne Behörden würden sogar den Untergrundmarkt unterstützen, auf dem solche Schwachstellen für viele hunderttausend US-Dollar zu bekommen sind.

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Behörden unterstützen den Untergrundmarkt

Die Schattenwirtschaft der geheimen Sicherheitslücken werde von Unternehmen, der Organisierten Kriminalität sowie Geheimdiensten rege genutzt. Software-Bugs würden dort an den meist Bietenden verkauft - bis zu 300.000 US-Dollar bekämen Hacker für ein Software-Leck. Pohl behauptet, auch der BND habe hier bereits eingekauft: "Deutsche Behörden unterstützen diesen Untergrundmarkt."

Verschweigen deutsche Behörden die Gefahr?

Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wirft er eine Verschleierungstaktik vor. Die Behörde verschweige die Gefahr durch Sicherheitslücken und lege ihren Fokus vielmehr auf Viren und Spam. So sei die Online-Attacke auf das Bundeskanzleramt in diesem Jahr auf solche Sicherheitslücken zurückzuführen. Die Bundesregierung spricht offiziell von einer Attacke mit Trojaner-eMails, die an Mitarbeiter verschickt wurden.

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