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Datenpanne in Japan  

Millionen Rentenanträge verschwunden

17.12.2007, 17:00 Uhr | Christoph Schmidt

Datendesaster in Japan: Weil die japanische Rentenverwaltung geschlampt hat und eine Software versagte, können rund 65 Millionen Datensätze nicht mehr richtig zugeordnet werden. Millionen japanische Rentner müssen nun ihre Rentenansprüche neu anmelden.

Bereits Mitte dieses Jahres musste die japanische Regierung massive Probleme mit der Zuordnung der Rentendaten zugeben. Erst jetzt wurde das Ausmaß des Datengaus deutlich: Wegen schlecht programmierter Software und fahrlässiger Beamter können rund 65 Millionen Datensätze nicht mehr korrekt zugeordnet werden. Die Verantwortlichen bemühen sich um Schadensbegrenzung.

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Behörde gleicht Daten ab

Die japanische Sozialversicherungsbehörde kündigte nun eine gigantische Nachtragsaktion an. Insgesamt sollen 8,5 Millionen japanische Rentenbezieher angeschrieben werden - rund ein Drittel aller Rentner im Lande - damit diese ihre Daten bestätigen und gegebenenfalls korrigieren. Elf Millionen Datensätze sollen so abgeglichen werden. Oft reiche dazu eine Postkarte, verspricht die Behörde - allerdings nur in den Fällen, in denen die Daten weitgehend erhalten geblieben sind. Rentenbezieher hingegen, deren Daten völlig vernichtet wurden, dürfen sich auf weit mehr Aufwand gefasst machen: Im schlimmsten Fall müssen sie ihre Rentenansprüche mit allen notwendigen Dokumenten neu nachweisen.

100 Millionen Japaner kontaktieren

Dies ist allerdings nur der erste Schritt in der Schadensbegrenzung. Ab April kommenden Jahres sollen rund 100 Millionen Japaner angeschrieben werden, um sicherzustellen, dass jede Person die ihr zustehenden Pensionsansprüche geltend machen kann.

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