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Internet-Plage Spam: Neuseeländische Polizei schnappt Penis-Spammer

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Weltplage Spam  

Neuseeländische Polizei schnappt Penis-Spammer

21.12.2007, 10:20 Uhr

In Neuseeland wurde ein berüchtigter Spammer verhaftet. (Archivfoto: dpa)In Neuseeland wurde ein berüchtigter Spammer verhaftet. (Archivfoto: dpa)Ein neuseeländischer Geschäftsmann ist nach Recherchen des britischen Fernsehsenders BBC als einer der weltweit führenden Spam-Versender identifiziert worden. Der Unternehmer hatte mit massenhaft versendeten eMails die Werbetrommel für seinen schwunghaften Handel mit penisvergrößernden Mittelchen gerührt. Dem Spammer drohen nun saftige Geldstrafen – Neuseeland hatte erst vor Kurzem besonders scharfe Anti-Spam-Gesetze verabschiedet.

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Ermittlungen eines privaten Spammer-Jägers aus Dänemark und der BBC hatten die neuseeländische Polizei auf die Spur des Penis-Spammers gebracht. Am Montag schnappte dann die Falle zu: Die Ermittler durchsuchten vier Gebäude in Christchurch und stellten dabei 22 Computer und zahlreiche Unterlagen sicher. Die Razzien waren die ersten nach der Verabschiedung neuer, besonders harter Anti-Spam-Gesetze in dem Land. Dem Spammer drohen nun Geldstrafen zwischen 100.000 und 265.000 Euro.

"Ein paar Kröten für einige Zentimeter mehr"

Der nun angeklagte Mann hatte bereits im August 2003 in einem Interview offenherzig von seinen Geschäftspraktiken berichtet. Damals sagte der namentlich nicht benannte Mann: "Wenn Sie keinen Spam erhalten möchten,. dann wählen Sie sich nicht in das Internet ein." Weiter gab der Mann an, dass sein Geschäft äußerst profitabel sei und in acht Monaten bis zu 150.000 Euro abgeworfen habe. "Wenn sie ehrlich sind geben die meisten Männer gerne ein paar Hundert Kröten aus für ein paar Zentimeter mehr da unten."

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Dänischer IT-Spezialist schlägt zurück

Weiter gab der Mann an, dass er bis zu 15 verschiedene Mittelchen zur Penisvergrößerung im Angebot habe, alle aus amerikanischer Herstellung. Seine Spam-Nachrichten habe er über Server in Polen und Pakistan geschleust, um seine Spuren zu verwischen. Die Strategie war jedoch nicht ausgeklügelt genug: Der dänische IT-Berater Uffe Jensen kam dem Spammer problemlos auf die Schliche. Der Spezialist hatte nach unzähligen nervenden eMails beschlossen, endlich gegen die Spammer zurückzuschlagen. Die BBC hatte den findigen Dänen bei seinem Kampf gegen den Werbemüll mit einem Reporterteam begleitet.

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