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Spam-Angriff  

Phisher verschicken falschen Obi-Newsletter

16.01.2008, 11:32 Uhr | Christoph Schmidt

Cyberkriminelle haben eine großangelegte Spam-Kampagne gestartet, um die Kontaktdaten deutscher Internet-Nutzer auszuspionieren. Wie das Sicherheitsunternehmen Sophos meldet, missbrauchen sie dazu eine Spar-Aktion der Baumarktkette Obi und verschicken in deren Namen einen täuschend echten Newsletter.

Die Online-Betrüger haben einfach den Inhalt der echten Obi-Nachricht kopiert. Damit sind die eMails auf den ersten Blick nicht als Spam zu erkennen. Der Betreff des gefälschten Newsletters lautet "8% Spar-Coupon von OBI - jetzt einlösen!"

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"Spammer nutzen Daten für weitere Attacken"

In der Nachricht, bieten die Online-Gangster den Empfängern an, den Newsletter abzubestellen. Der entsprechende Link führt allerdings auf einen Server aus der Schweiz, wo persönliche Daten abgefragt werden. "Fallen Empfänger auf den Trick hinein und melden sich über die angegebene Internet-Site ab, erhalten die Spammer Daten, die sie für weitere Attacken nutzen können", sagt Sophos-Mitarbeiter Christoph Hardy. "Wir raten allen Computerwandern daher dringend dazu, nicht auf die eMails zu antworten oder ihre Kontaktdaten im Internet preiszugeben."

Markennamen werden immer wieder missbraucht

Große Marken werden immer wieder Opfer solcher Spam-Kampagnen. In der Vergangenheit mussten schon der schwedische Möbelbauer Ikea sowie das deutsche Versandhaus Otto als angeblicher Absender gefälschter Rechnungen oder Newsletter herhalten. Die kriminellen Urheber der gefälschten Mails setzen dabei auf das Vertrauen, das die Anwender den großen Markennamen entgegen bringen. Das Kalkül: Anwender zweifeln bei Anblick der Marke nicht mehr am Inhalt und folgen den enthaltenen Links.

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Tipps gegen unerwünschte eMails

Um den Cyber-Kriminellen von vornherein keine Chance zu geben, sollten Sie einige Tipps zur Vermeidung von Spam beachten. So sollten Sie sich genau überlegen, wem Sie Ihre private eMail-Adresse geben. Diese sollten nur vertrauenswürdige Personen wie Freunde oder Familienmitglieder kennen. Legen Sie sich eine zweite eMail-Adresse zu, die Sie ausschließlich für Foren, Gewinnspiele oder Werbeaktionen verwenden. Wird dieser Account mit Spam überflutet, kann er einfach gelöscht und ein neuer angelegt werden. So bleiben Sie auf Ihrer Hauptadresse von fiesen Betrugsversuchen einigermaßen verschont.

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