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Kartellaufsicht für Microsoft in den USA verlängert

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Marktmissbrauch  

Kartellaufsicht für Microsoft in den USA verlängert

30.01.2008, 14:48 Uhr | dpa

Zentrale von Microsoft Deutschland in Unterschleißheim. (Quelle: dpa)Quo Vadis, Microsoft – Wohin bewegt sich der Softwareriese? (Quelle: dpa) Microsoft kommt wegen vermeintlichem Machtmissbrauch nicht mehr aus den Schlagzeilen heraus. Nun steht der weltgrößte Software-Konzern in den USA noch fast zwei weitere Jahre unter Kartellaufsicht bleiben. Das gab die zuständige US-Bundesrichterin Colleen Kollar-Kotelly am Dienstag bekannt.

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Der Grund für die Verlängerung bis November 2009 seien erhebliche Verzögerungen bei der Bereitstellung technischer Dokumentation durch Microsoft gewesen, erklärte sie zur Begründung. Microsoft kündigte an, man werde weiterhin mit den Behörden kooperieren. Die US-Richterin betonte, die Aufsicht könne auch darüberhinaus verlängert werden.

Verfahren reicht bis 2002 zurück

Die Beobachtung durch die US-Behörden war Teil eines Vergleichs im Kartellverfahren gegen Microsoft aus dem Jahr 2002. In dem Verfahren ging es um den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung aus der Dominanz des Betriebssystems Windows. Microsoft verpflichtete sich unter anderem, anderen Software-Herstellern mehr Informationen für die Einbindung ihrer Programme in Windows zur Verfügung zu stellen.

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Auch EU hat Microsoft auf dem Kieker

Erst vor wenigen Wochen eröffnete die EU-Kommission zwei weitere Kartellverfahren gegen Microsoft, bei denen hohe Bußgelder drohen. Der norwegische Browser-Anbieter Opera warf dem Software-Giganten vor, den Internet Explorer mit Windows in unzulässiger Weise zu verbinden. Im zweiten Verfahren geht es nach Angaben der Kommission um Schnittstelleninformationen, die angeblich von Microsoft verweigert werden.

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