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Hackerangriff  

Digitaler Bankraub in letzter Sekunde verhindert

31.01.2008, 09:50 Uhr | Sascha Plischke

In Stockholm konnte ein digitaler Millionenraub nur durch das beherzte Eingreifen eines Bankangestellten verhindert werden – indem er kurzerhand den Stecker zog. Denn die Gangster hatten nicht schwerbewaffnet die Bank gestürmt, sondern sich unbemerkt Zugang zu den Computersystemen verschafft. Dumm für die Kriminellen: Ihre Aktion hinterließ zahlreiche Spuren, statt der erhofften Reichtümer bekamen sie Besuch von der Polizei.

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Die schwedischen Behörden haben sieben Verdächtige festgenommen. Die Bande war mit ihrer dreisten Computer-Manipulation nur Sekunden von dem Abschluss eines digitalen Millionentransfers entfernt gewesen. Wie der zuständige Staatsanwalt Thomas Balter Nordenmann am Mittwoch mitteilte, hatten die Gangster bereits im August heimlich High-Tech-Geräte unter dem Schreibtisch eines der Angestellten der Bank im Kreis Upperland von Stockholm angebracht. Damit wollten Sie sich über das Internet Zugriff auf den Rechner des Mannes verschaffen.

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Geistesgegenwart verhindert Millionenraub

Soweit die Theorie. Als dem Angestellten jedoch auffiel, dass sich sein Computer verselbständigte und einen nicht genehmigten Transfer in Millionenhöhe auf ein unbekanntes Konto tätigen wollte, warf er geistesgegenwärtig einen Blick unter den Schreibtisch. Dort entdeckte er die Geräte der Gangster und trennte kurzerhand die Kabelverbindung zu seinem Computer. "Ihm gelang es damit in letzter Sekunde, den beabsichtigten Transfer zu stoppen", so Nordenmann. Der versuchte digitale Bankraub wurde wegen laufender Ermittlungen erst jetzt bekannt gegeben, nachdem die Polizei die sieben mutmaßlichen Täter dingfest machen konnte. Offenbar hatte die Bande bereits ihren nächsten Coup geplant.

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