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Valentins-Trojaner  

Gefahr droht auch in Deutschland

14.02.2008, 12:28 Uhr | Sascha Plischke

Auch hierzulande nehmen Sicherheits-Experten die Lage ernst und appellieren an die Vorsicht der Anwender. "Auch in diesem Jahr werden unzählige Standard-Liebesschwüre in den elektronischen Postfächern landen", sagte etwa Markus Mertes vom Antiviren-Softwareentwickler Panda Security in Duisburg am Mittwoch.

Opfer-PC wird ferngesteuert

Ist der PC infiziert, dann wird er zur Marionette Fremder. Dann spioniert der Schädling private Daten und gespeicherte eMail-Adressen aus und gliedert den Rechner in das stetig wachsende Netzwerk des Sturmwurms ein. Die Cyber-Kriminellen hinter der Attacke verkaufen dann die erbeuteten eMail-Adressen oder vermieten infizierte Rechner für das Versenden von Spam.

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Auf Nummer sicher gehen

Mertes rät zur Vorsicht: Eine sollte bei Verdacht alle Daten auf eine mögliche Infektion hin prüfen. Bis dahin sollten Online-Banking und Kreditkarten-Einkäufe tabu sein, damit dem Schädling der Zugriff auf diese Zugangsdaten verwehrt bleibt.

Liebesgrüße legen Pentagon lahm

Die Strategie, Computer-Nutzer mit Liebesbotschaften zu ködern, ist indes nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr versuchte das Sturmwurm-Netzwerk auf diese Weise, Rechner unter seiner Kontrolle zu bringen. Die damalige Attacke war eine der ersten größeren Aktionen des Netzwerks und trug maßgeblich zu dessen Anwachsen auf Rekordgröße bei. Noch größeren Erfolg kann da nur der ILOVEYOU-Wurm vorweisen. Im Jahr 2000 hatte sich der Schädling über vermeintliche Liebesgrüße per eMail verbreitet und rasend schnell Millionen Rechner weltweit infiziert. Der Schädling überschrieb wichtige Daten auf den infizierten Rechnern und verschickte sich dann an alle im System gespeicherten eMail-Adressen weiter. Am Ende hatte der Trojaner zehn Prozent aller Rechner weltweit infiziert. FBI, das amerikanische Verteidigungsministerium und zahlreiche große Unternehmen mussten ihre Computer-Systeme zeitweise herunterfahren.

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