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Web-Zensur  

Porno-Filmer fordert Sex-Filter

15.02.2008, 13:56 Uhr | Christoph Schmidt mit Material von AFP

Jugendschutz: Suchmaschinen sollen Porno-Seiten besser filtern. (Foto: T-Online)Jugendschutz: Suchmaschinen sollen Porno-Seiten besser filtern. (Foto: T-Online) Der weltweit führende Porno-Produzent Steven Hirsch hat einen besseren Jugendschutz vor Sex-Seiten gefordert. Die großen Internetportale Google und Yahoo unternähmen zu wenig, um pornografische Angebote aus ihren Suchergebnissen zu filtern. Ein dichteres Filter-System soll künftig durch Altersverifikation verhindern, dass Minderjährige Porno-Seiten aufrufen.

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"Kinder schützen"

Porno-Macher Hirsch verlangte scharfe Alterskontrollen bei Nutzern, die Internetinhalte herunterladen wollen. Sein Studio Vivid Entertainment ist der weltweit führende Porno-Anbieter. "Hier geht es nicht um Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen", sagte Hirsch. Suchmaschinen ermöglichten für jedermann den Zugang zu Sex-Seiten - also auch Kindern. Google und Yahoo hätten bislang nichts dagegen unternommen. Vivid dagegen schütze Minderjährige vor gefährdenden Inhalten.

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Suchmaschinen filtern bereits

Tatsächlich arbeiten die Suchmaschinen bereits an Methoden, um Kinder vor Pornografie im Netz zu schützen. Bei der Standard-Websuche landet man schon seit Jahren nicht mehr versehentlich auf Sex-Seiten. Yahoo wies deshalb die Kritik umgehend zurück. "Wir haben den Online-Schutz von Kindern zu einer Priorität gemacht", erklärte die Firma auf AFP-Anfrage. Suchmaschinen bleiben dennoch die beste Möglichkeit, schnell und unkompliziert Pornos im Internet zu finden.

Gratis-Pornos Problem für Sex-Seiten

Hirsch bezweckt mit seinem Ruf nach einem besseren Jugendschutz im Netz ein weiteres Ziel: Die stärkere Verfolgung von raubkopierter Pornografie im Internet. Denn Sex-Seiten, die in den Suchergebnisse bei Google auftauchen, sind meist kostenlos. Die Inhalte sind in der Regel geklaut. Dies schädigt Porno-Firmen, denen dadurch Millionen-Einnahmen entgehen. Dem Wirtschaftsmagazin Forbes zufolge sind in den vergangenen Jahren der Umsatz der Porno-Industrie um 30 Prozent zurückgegangen. Dem will Hirsch durch seinen Vorschlag eines Suchmaschinefilters nun entgegenwirken.

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