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Online-Kriminalität  

Polizei fasst Super-Spammer

20.02.2008, 10:16 Uhr | Christoph Schmidt

In Japan schnappte die Polizei einen der größten Spammer. (Archivfoto: dpa)In Japan schnappte die Polizei einen der größten Spammer. (Archivfoto: dpa)Die japanische Polizei hat einen großen Schlag gegen die Spam-Mafia gelandet. Den Behörden ging ein 25-Jähriger ins Netz, auf dessen Konto über 2,2 Milliarden versandte Spam-Mails gehen. Der Beschuldigte hatte nach Behörden-Informationen 600.000 eMail-Adressen für umgerechnet 631 Euro gekauft und an diese von seinem Heim-Computer aus Werbung für Glückspiel- und Partnervermittlungs-Seiten geschickt.

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Yuki Shiina wurde nach Information der Japan Today in Tokio festgenommen, weil er am 13. November 2007 angeblich neun Spam-Mails mit falschem Absender verschickt hatte. Sein Internet-Provider hatte die Beamten auf den Mann aufmerksam gemacht, nachdem er im September 2007 große Mengen an eMails versendet hatte. Seit 2006 soll er insgesamt 2,2 Milliarden Spam-Mails versandt haben und dafür von Werbeunternehmen umgerechnet 12.626 Euro bekommen haben.

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Spam-Mails in Japan verboten

Shiina war sich seiner Sache offenbar sehr sicher: Er sagte gegenüber der Polizei aus, er habe nicht damit gerechnet, erwischt zu werden. Ein japanisches Gesetz verbietet seit 2004 das Versenden von Spam-Mails mit falschem Absender. Auch in Deutschland ist das Verschicken von Spam unter falschem Absender verboten. Dagegen ist das Programmieren von Trojanern in Japan erlaubt. Dennoch wurde vor wenigen Wochen ein Virenschreiber verhaftet. Aber nicht wegen seiner Programmierkünste, sondern wegen einer Urheberrechtsverletzung.

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