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Krieg gegen Online-Gangster

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Globales Problem  

Krieg gegen Online-Gangster

05.03.2008, 11:20 Uhr | dpa, dpa

Wenn Sicherheits-Experten auf der CeBIT von ihrer Arbeit sprechen, fällt immer wieder das Wort "Krieg". Sie sehen sich als Vorkämpfer gegen eine riesige Schattenarmee von Online-Kriminellen, die vor allem nach einem aus sind: Dem Geld der Internet-Nutzer. Der Feind agiert global, ist nicht zu greifen und findet immer neue Lücken. Die Flut von Schadprogrammen verdoppelt sich jedes Jahr. Inzwischen geht es um eine ganze Industrie, die Milliarden umsetzt - und sich klassischer Marketing-Methoden bedient.

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Das kosten Schad-Programme

Das Internet bietet ein ganze Palette an kirminellen Dienstleistungen: So kann man sogenannte Denial-Of-Service-Attacken bestellen, mit denen Hacker Internetseiten lahmlegen. Eine Stunde kostet 20 ein ganzer Tag 100 Dollar - zur Probe gibt es zehn Minuten kostenlos. An anderer Stelle gibt es Kreditkarten-Informationen für jeweils fünf Dollar zu kaufen. Ein Trojaner kostet 3000 Dollar - Großeinkäufer werden mit Mengenrabatt gelockt.

Online-Kriminellen immer einfallsreicher

"Ich habe das üble Gefühl, dass wir erst den Anfang der Probleme gesehen haben", warnte der Chefentwickler des finnischen Sicherheitssoftware-Spezialisten F-Secure, Mikko Hypponen. Das Schlimmste ist aber nicht die Menge an sich - ein großer Teil der Angreifer-Programme wird inzwischen automatisch von spezieller Software bekämpft. Viel dramatischer ist, dass die Online-Kriminellen immer einfallsreicher werden.

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Als ein Beispiel nennt Hypponen den Surm Wurm Trojaner, über den Angreifer die Rechner von Nutzern unter ihre Kontrolle bringen. Das Besondere: Mehr als eine Million gekaperte Computer werden nicht über einen zentralen - und damit relativ leicht verwundbaren - Server gesteuert, sondern agierten als autonomes Netz. Sollten Antiviren-Experten ihrerseits einen Computer aus diesem Netz kapern und als Spion nutzen, wird dieser Rechner von allen anderen gleichzeitig angegriffen.

Der Aufwand wächst

Immer mehr Aufwand sei nötig, um die wachsende Flut von Viren, Trojanern und anderen Schadprogrammen zu bekämpfen, sagt auch der russische Programmierer Eugene Kaspersky, der den gleichnamigen Sicherheitssoftware-Anbieter führt. "Wir haben im vergangenen Jahr allein in Hardware 800.000 Dollar investiert, von dem wachsenden Personal ganz zu schweigen." Kaspersky hatte schon vor einem Jahr auf der CeBIT gewarnt, dass die Branche Gefahr laufe, den Kampf gegen die Online-Kriminalität zu verlieren. "In den vergangenen zwölf Monaten ist die Lage nicht besser geworden."

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Das Ende der Anonymität?

Möglicherweise werde am Ende als letztes Mittel sogar ein Ende der Anonymität der Nutzer auf die Tageordnung kommen, mutmaßt Kaspersky. "So eine Art Internet- Pass, ohne den man nicht ins Netz kann." Eine treibende Kraft dahinter könnten aus seiner Sicht die Banken sein, die im Visier der Internet-Kriminellen sind.

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