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Pentagon dämpft Googles Neugier

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Pentagon dämpft Googles Neugier

07.03.2008, 14:48 Uhr

Auf Druck des Pentagons hat Google Fotografien aus einer US-Kaserne aus seinem Foto-Straßenatlas gelöscht. Das US-Verteidigungsministerium sprach zudem ein formelles Verbot aus, Google-Foto-Teams auf Militärgelände zu lassen.

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Ab sofort, machte das US-Verteidigungsministerium nicht zuletzt seinen eigenen Leuten klar, müssen Google-Fotografen draußen bleiben: Kasernen und andere Militärgelände dürfen von den Fototeams des Google-Map-Dienstes Street View nicht abgelichtet werden. Street View ist eine Ergänzung des populären Google-Straßenkarten-Dienstes, der Panoramaaufnahmen der erfassten Gebiete bietet. Der Dienst ist auch im zivilen Bereich aus Datenschutzgründen stark umstritten.

Normales Foto-Verbot in Militäranlagen

Ein Fotoverbot in militärischen Anlagen ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit: In militärischen Wohngebieten oder auf Kasernengelände ohne Genehmigung mit Filmarbeiten zu beginnen, wäre auch hierzulande ein Top-Rezept, umgehend verhaftet zu werden. Der Witz der Meldung besteht darin, dass es überhaupt geschehen konnte, dass 360-Grad-Panoramaaufnahmen der Fort-Sam-Militäranlage in Houston, Texas, im Google-Dienst landeten.

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Street-View-Team auf Kasernentour

Dabei entstanden die Bilder noch nicht einmal heimlich, sondern unheimlich offensichtlich. Ein Street-View-Team war mit einem Kamerawagen mit auf dem Dach montiertem Foto-Equipment einfach vor der Kaserne vorgefahren, hatte um Einlass gebeten und den anstandslos gewährt bekommen. Kurz darauf konnte man bei Street View 360-Grad-Panoramaaufnahmen bewundern, auf denen die Zugänge, Sicherheitsanlagen, das Hauptquartier und andere Gebäude der Militäranlage zu sehen waren. Google löschte die Bilder inzwischen.

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