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Hacker-Großangriff auf das Netz

14.03.2008, 13:11 Uhr | Christoph Schmidt

Großangriff auf das Internet. (Quelle: t-online.de)Großangriff auf das Internet.Sicherheitsexperten schlagen Alarm: Eine berüchtigte russische Malware-Bande hat in einer groß angelegten Aktion hunderttausende Internetseiten gekapert. Offenbar ist es ihnen gelungen, in die eigentlich harmlosen Seiten eigenen Schadcode einzuschleusen. Allein der Besuch der infizierten Seiten ist brandgefährlich und verseucht den Rechner mit Spionage-Programmen. Das Ziel der Internet-Mafia: Geheime und persönliche Daten der Surfer.

Wie schützen Sie sich vor großangelegten Internetattacken? Nutzen Sie unsere Kommentar-Funktion am Ende des Artikels!

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China-Server verseuchen Heimrechner

Wie Craig Schmugar von Sicherheitsdienstleister McAffee berichtet, haben Angreifer ein zusätzliches Javascript in Form eines so genannten IFrame in die gehackten Seiten integriert. Der Besucher merkt davon nichts - die Seite sieht unverändert aus. Die manipulierten Angebote bauen mit Hilfe dieses Schadcodes eine Verbindung zu chinesischen Servern auf, die einen unsichtbaren Angriff auf den Anwender auslösen. Hierbei nutzt eine HTML-Datei gezielt offene Sicherheitslücken im Internet Explorer und dem Real Player aus. Das Dramatische: Für die Real-Player-Lücke existiert bislang kein Patch. Die Angreifer haben ungehinderten Zugang zum System des Surfers und installieren über dieses offene Tor unbemerkt Viren und Trojaner.


Weltweit Seiten betroffen

Der Großangriff betrifft Webseiten in aller Welt: Gehackt wurden neben Unternehmensauftritten auch Verbraucherseiten und Behördenrechner. Prominenteste Opfer sind bekannte Technik-Seiten wie Wired oder Cnet, bei denen Teil des Angebots verseucht sein sollen. Sogar Seiten des Sicherheitsunternehmens Trend Micro soll es erwischt haben. Das macht den Angriff besonders gefährlich. Denn nun gilt nicht mehr der Rat von Sicherheitsexperten, nur vertrauenswürdige Seiten im Netz zu besuchen. Auch diese Angebote gelten nun als potenziell gefährlich. Doch wie gelangten die gefährlichen IFrames auf die eigentlich harmlosen Seiten?

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Cyber-Hijacking kapert Rechner

Die Hacker bedienten sich bei ihrer Attacke einer Methode, die Cyber-Hijacking genannt wird. Hierbei scannen Angreifer das Internet automatisiert nach ungeschützten Servern. Sind diese ausgemacht, schlägt ein vollautomatisches Hackertool zu und schleust gefährliche Schadroutinen ein. Alle Seiten, die auf dem Server laufen, sind damit verseucht. Dabei steckt offensichtlich eine berüchtigte Cybergangster-Bande hinter dem Angriff auf das Internet: Das Russian Business Network.

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