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Prozessor-Technik  

Dehn-Chips erlauben flexible Formen

31.03.2008, 13:59 Uhr | Christoph Schmidt

US-Forscher haben einen flexiblen Chip entwickelt, der aufgrund seiner Dehnbarkeit der Siliziumelektronik völlig neue Anwendungsgebiete ermöglichen soll. Erstmals können mit den Dehn-Chips komplexe Formen konstruiert werden, die trotz ihrer starken Verformung keine Leistungsverluste aufweisen. Kommerzielle Angebote sollen bereits in drei bis fünf Jahren verfügbar sein.

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Dünne Materialien sind flexibler

Professor John Rogers von der University of Illinois in Urbana-Champaign sieht in der Entwicklung die Annahme widerlegt, dass Silizium für Anwendungen in komplexen Formen nicht geeignet sei. Dabei orientierten sich die Forscher bei ihrer Arbeit an der Einsicht, dass dünnere Materialen flexibler sind. Deshalb reduzierten sie die Gesamtdichte der Chips auf 1,5 Mikrometer. Zudem trennten sie die Schaltkreise von den brüchigen Halbleiter-Wafern, verbanden sie mit flexiblen Gummi und schufen so Schaltkreise in Welleform. Diese sind sowohl dehn- als auch komprimierbar und verleihen dem Chip die nötige Flexibilität . Weiterer Vorteil: Die Leistung entspricht der herkömmlicher Silizium-Chips.

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Anwendung in der Biomedizin

Rogers sieht mögliche Anwendungsgebiete der flexiblen Chips vor allem im biomedizinischen Bereich, etwa beim Bau von Prothesen. Zur Zeit arbeiten die Forscher im Bereich der Diagnose und Therapie von Epilepsiepatienten. So sollen durch Spezialplatten mit Sensoren, die auf der Gehirn-Oberfläche von Patienten angebracht werden, epileptische Anfälle vorhergesagt und unterbunden werden. Bislang sei diese mit ersten Prototypen allerdings nicht gelungen.

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