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Heimliche Abschiebung in die Dritte Welt

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Computer-Schrott  

Heimliche Abschiebung in die Dritte Welt

01.04.2008, 12:57 Uhr | CID

Die Müll-Mafia verschifft heimlich europäischen IT-Schrott in Entwicklungsländer. Dabei sind die Entsorgung und Recycling elektronischer Geräte in Europa durch Gesetze geregelt. Demnach darf elektronischer Müll darf nicht in arme Länder transportiert werden. Trotzdem tauchen in Asien und Afrika alte Computer, Monitore und andere Geräte in Massen auf. Das Magazin National Geographic macht nun auf einen Umweltskandal gigantischer Ausmaßen Aufmerksam.

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IT-Müll macht Menschen krank

Fachgerecht entsorgt oder recycelt wird der Müll in den Ländern der dritten Welt nicht. Er verseucht Wasser und Böden mit Giftstoffen und lässt die Menschen krank werden. Um etwa an begehrtes Kupfer zu gelangen, werden große Kabelknäuel in Brand gesteckt. Die Kunststoff-Isolierung erzeugt beim Verbrennen hochgiftigen Rauch, der zu Lungenschäden führen kann. Die Arbeiter - meist Kinder und Jugendliche - atmen die dunklen Schwaden ohne Mundschutz ein.

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Missstände bei der Elektronikschrott-Entsorgung

Um Quecksilber zu gewinnen, werden Computer-Bauteile über einem Feuer in Pfannen eingeschmolzen. Unter Umständen kocht die Ehefrau des Recycling-Arbeiters anschließend mit eben dieser Pfanne das Essen für die gesamte Familie. Anhand dieser und weiterer Beispiele hat das Magazin die Missstände bei der Elektronikschrott-Entsorgung in Entwicklungsländern aufgezeigt.

Müllmafia schmuggelt Elektro-Schrott

Wie die alten Geräte ins Ausland gelangen, ist oft nicht nachvollziehbar. Offenbar hat sich im Verborgenen ein regelrechter Markt etabliert, um ausgediente Geräte aus den Industrienationen in Billiglohnländer zu verschieben und sie dort verarbeiten zu lassen. Dagegen scheinen auch scharfe EU-Richtlinien nicht zu helfen.

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