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Online-Kriminalität: Männer gehen Betrügern leichter ins Netz

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Computer-Betrug  

Männer sind doofer

08.04.2008, 11:35 Uhr | Frank Patalong

Männer fallen laut einer Studie häufiger auf Internet-Betrüger herein als Frauen. (Quelle: dpa)Männer fallen laut einer Studie häufiger auf Internet-Betrüger herein als Frauen.Betrugsfalle Cyberspace: Männliche Internet-Nutzer werden laut aktuellen US-Statistiken öfter Opfer von Computer-Kriminellen als Frauen. Sie überweisen deutlich mehr Geld an Online-Betrüger - und das liegt nicht an Viagra-Mails und anderem Spam.

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1,67 zu 1 - die Zahl beschreibt keineswegs das Verhältnis im Körpergewicht zwischen Männlein und Weiblein, sondern stellt eine Art Tölpel-Index dar: Für jeden Dollar, um den sich Frauen im Internet betrügen lassen, verlieren Männer 1,67 Dollar. Das ist den neuesten Statistiken des amerikanischen Internet Crime Complaint Center (IC3) zu entnehmen, einer gemeinsamen Meldestelle von FBI und der staatlich finanzierten Cybercrime-Präventionsagentur NW3C.

Männer häufiger Opfer von Betrügern

Interessant daran ist vor allem, dass es eine Zahl ist, die individuelle Schadenshöhen in Relation setzt. Denn natürlich werden Männer auch weit häufiger Opfer von Web-Betrügereien als Frauen: Das Gros der täglichen Spam-Flut ist ausgesprochen "männlich" - mit zahlreichen pornografischen Spams sowie dem nach wie vor florierenden Verkauf blaugefärbter Süßigkeiten, die angeblich die Potenz steigern sollen.

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Frauen lässt Nigeria-Masche kalt

Was Männer aber laut IC3-Report vor allem zu lohnenderen Opfern macht, ist, dass sie anders Shoppen und sich für andere Dinge interessieren als Frauen. So seien es vor allem Männer, die auf Finanzbetrug, die Nigeria-Masche (mehr...), windige Geschäfts- und Investitions-Offerten sowie Auktionsbetrug mit hochpreisigen elektronischen Geräten hereinfielen. Männer scheinen also nicht nur doofer, sondern auch gieriger zu sein: Die größten Schäden entstehen dann, wenn es um versprochene Reichtümer geht.

Weniger Betrugsfälle, größere Schäden

Bei fallender Zahl erfasster Betrugsfälle (2005: 231.000 Fälle; 2007: 207.000 Fälle) stiegen darum zugleich die durchschnittlichen Schadenshöhen. So kassierten Cyberbetrüger mit ihren diversen Investitions-Tricks durchschnittlich 3500 Dollar von ihren Opfern, Scheckbetrüger sackten im Schnitt rund 3000 Dollar ein, und selbst die seit nun über zwei Jahrzehnten kursierende, eigentlich völlig abgegriffene Nigeria-Masche bringe den Verfassern der archetypischen Spam-Abzocke noch rund 2000 Dollar pro erfolgreichem Versuch, behauptet die Statistik.

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