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Malware  

Brandgefährlicher Trojaner in falschen MP3-Dateien

07.05.2008, 15:11 Uhr

Mittels infizierter Media-Dateien übernehmen Hacker Ihren PC. (Montage: T-Online) (Quelle: t-online.de)Mittels infizierter Media-Dateien übernehmen Hacker Ihren PC. (Montage: T-Online)Roter Alarm für alle PC-Nutzer: Sicherheitsdienstleister McAfee warnt vor einem Trojaner, der sich rasend schnell über gefälschte Musik- und Filmdateien verbreitet. Der bemächtigt sich der vorhandenen und überflutet die Rechner seiner Opfer mit Unmengen an Werbung. McAfee bezeichnet den Ausbruch als einen der schlimmsten der vergangenen drei Jahre – dabei ist der Schutz gegen den gefährlichen Schädling kein Hexenwerk.

Im Visier des Trojaners sind vor allem die Nutzer von Online-Tauschbörsen. Dort versteckt sich der Schädling in einer immer größer werdenden Zahl böswillig verbreiteter MP3- und Film-Dateien – mal tarnt er sich als neueste Single eines Pop-Sternchens, als Disney-Klassiker König der Löwen oder als Porno. "Wenn man versucht, eine dieser Dateien zu laden, erhält man weder Musik noch Video," so Craig Schmugar von McAfee in seinem Blog. "Statt dessen wird man zum Download einer Datei mit dem Namen Play-mp3.exe geleitet." Nur damit, so das arglistige Versprechen, ließen sich die liebreizenden Kinderfilme oder die neuesten Charthits genießen.

Angeblicher Player verbirgt Trojaner

Bei der vermeintlichen Player-Software handelt es sich jedoch um einen Trojaner mit der Bezeichnung Downloader-UA.h, der den Browser seiner Opfer kapert und Adware installiert. Im Browser erscheint dann ein webbasierter MP3-Player auf Flash-Basis, während im Hintergrund Werbung in rauen Mengen aufgerufen wird.

Bedeutendster Ausbruch seit drei Jahren

Der Ausbruch des Schädlings wird von McAfee als einer der bedeutendsten der vergangenen drei Jahre bezeichnet. Allein in den vergangenen sieben Tagen registrierten die Scanner des Sicherheitsdienstleisters mehr als eine halbe Million infizierte Rechner. Das entspricht knapp einem Viertel aller in diesem Zeitraum untersuchten Computer. McAfee vergab deshalb erstmals seit 2005 die höchste Gefahrenstufe. Der Schädling gilt damit als genauso gefährlich wie der berüchtigte Wurm Sober, der vor drei Jahren weltweit Rechner im Sturm erobert hatte.

Sicherheitssoftware aktuell halten

Der Schutz gegen den Trojaner ist jedoch einfach. Wer von Downloads aus Tauschbörsen absieht bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Infektion verschont. Darüber hinaus sollten und andere Sicherheitsprogramme stets aktuell und auf dem neuesten Stand gehalten werden. So können Anwender auch das Restrisiko eines Befalls verringern.

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