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ProSieben sendet erneut mit Kopierschutz

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ProSieben sendet erneut mit Kopierschutz

13.05.2008, 13:11 Uhr | Christoph Schmidt

ProSieben sendete wiederholt mit einem Kopierschutz und verhinderte so Aufzeichnungen des Programms.  (Quelle: dpa)ProSieben sendete wiederholt mit einem Kopierschutz und verhinderte so Aufzeichnungen des Programms. (Quelle: dpa) ProSieben hat am Wochenende zum wiederholten Mal seinen Zuschauern Aufzeichnungen des Programms untersagt. Wer über einen analogen Kabelanschluss das Programm mitschneiden wollte, erhielt einen Hinweis auf den Kopierschutz. DVD- und Festplattenrekorder verweigerten den Dienst. Bereits Mitte April hatte ProSieben mit dem umstrittenen Kopierschutz für Verärgerung bei seinen Zuschauern gesorgt - damals hieß es, das Kopierschutzsignal sei eine technische Panne gewesen.

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Das Medienmagazin DWDL.de berichtete am Pfingstsamstag als erstes von dem Aufnahmeverbot. Kunden mit analogem Kabelanschluss konnten im ganzen Bundesgebiet keine ProSieben-Sendungen mitschneiden. Eine Meldung zeigte dem Zuschauer an, das Signal sei kopiergeschützt. Dabei wurde das Kopierschutzsignal wie bereits im April über das Wide Screen Signaling (WSS) übertragen, über das weitere Informationen wie Teletext angeboten werden. Neben Kabelkunden sollen aber auch vereinzelt Nutzer von Satellitenanschlüssen betroffen gewesen sein

Peinliche Panne oder Technik-Test?

ProSieben äußerte sich zu dem Vorfall bislang nicht. Im April führte Sprecherin Petra Fink die Panne auf einen technischen Defekt zurück. Fink betonte damals gegenüber DWDL.de, das Kopierschutzsignal sei keine Absicht gewesen. Der Fehler liege vielmehr in einem neuen Angebot an die Fernsehzuschauer, die ProSieben über den analogen Fernsehanschluss auf 16:9-Fernsehern empfangen.

Kopierschutz wäre für Sender attraktiv

Der Vorfall hatte Spekulationen über Kopierschutzpläne der frei empfangbaren Sender angeheizt. Tatsächlich haben vor allem die Privatsender in den vergangenen Jahren verschiedene eigene Angebote aufgebaut, über die sich verpasste Sendungen auch nach dem Ausstrahlungstermin noch ansehen lassen. Diese Angebote haben für die Sender im Gegensatz zur Privataufzeichnung deutliche Vorteile: So lässt sich hier über Gebühren oder das Schalten von Werbung Geld verdienen, während bei der Aufzeichnung auf der heimischen Festplatte die ausgestrahlte Werbung einfach übersprungen werden kann.

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