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Uni Magdeburg: Daten von Studenten über Tage frei zugänglich

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Datenpanne an der Uni Magdeburg

27.05.2008, 18:17 Uhr | dpa/t-online.de

Böse Datenpanne an der Universität Magdeburg: Persönliche Informationen über rund 44.000 Studenten waren tagelang im Internet frei zugänglich. Schuld war offenbar ein Mitarbeiter der Universitätsverwaltung, der die Daten auf einen ungeschützten Server kopiert hatte. Mittlerweile wurden die Daten von dem Server gelöscht - über einen Missbrauch der Informationen ist bislang nichts bekannt.

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Die Otto-von-Guericke-Universität aus Magdeburg bestätigte den Schlamassel. Demnach konnten persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, Herkunft sowie Angaben zum Studium zwischen dem 9. und 19. Mai abgerufen werden. Durch eine einfache Suche per Suchmaschine hätte jeder auf die Daten zugreifen können. Ob und wie oft auf die Datenbank zugegriffen und diese möglicherweise kopiert wurde, teilte die Universität nicht mit.



Daten auf dem Server vergessen

Nach Hochschul-Angaben ist die Panne auf den Fehler eines Mitarbeiters der Universitätsverwaltung zurückzuführen. Er habe an einem Wochenende zu Hause arbeiten wollen und zu diesem Zweck die Daten einer Access-Datenbank auf einen öffentlichen Server transferiert. Dann habe er vergessen, die Daten wieder zu löschen.

Universitäts-Kanzler entschuldigt sich

Der Kanzler der Universität Wolfgang Lehnecke entschuldigte sich gegenüber der Nachrichtagentur dpa bei allen Betroffenen: "Es tut uns leid. Wir tun alles, damit der Datenschutz wieder vollumfänglich gewährleistet wird." Es sei das erste Mal in der Geschichte der Universität, dass Daten über Studenten in dem Ausmaß an die Öffentlichkeit gelangten. Als erste Reaktion auf den Vorfall habe man beschlossen, Angaben zu Studenten wie etwa die Matrikelnummer nicht mehr per Aushang zu veröffentlichen. Daneben werde man alles unternehmen, "um einen Missbrauch der Daten zu verhindern."

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