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Trojaner meldet Tod von Hugo Chavez

28.05.2008, 11:44 Uhr

Venezuelas Präsident Hugo Chavez vor dem Lateinamerika-Gipfel in Peru. (Quelle: dpa)Venezuelas Präsident Hugo Chavez vor dem Lateinamerika-Gipfel in Peru. (Quelle: dpa) Hugo Chavez, der Präsident von Venezuela, ist tot – mit dieser schockierenden Nachricht geht derzeit ein gefährlicher Trojaner auf Opferfang. Wie die Sicherheitsexperten von Panda Security melden, verbreitet sich der Trojaner per eMail und versteckt sich hinter einem Nachrichtenvideo mit genauen Informationen zum angeblichen Tod des Staatschefs. Wer das Video ansehen will, infiziert sich mit dem Schädling.

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Abgesehen hat es der Trojaner mit dem Namen HotChange.B auf den Browser seiner Opfer. Dort setzt er sich fest und leitet Anfragen an legitime Bankenangebote heimlich um auf präparierte Phishing-Seiten. So wollen die Absender des Schädlings an die privaten Daten argloser Surfer gelangen. Bisher zielt der Trojaner dabei noch auf venezolanische Kreditinstitute, die Vorgehensweise des Schädlings lässt sich jedoch problemlos auch auf deutsche Finanzseiten übertragen.

Zweiter brandgefährlicher Trojaner

In der selben Sicherheitsmitteilung warnt Panda vor einem weiteren Trojaner. Er trägt den Namen Ceckno.J und dringt als Vorhut in die Rechner seiner Opfer ein. Ist er einmal hinter die Sicherheitsbarrieren gelangt sucht er so lange nach Lücken in Firewall und Virenschutz, bis er einen unbeobachteten Port gefunden hat. Darüber lädt er dann beliebige Schadsoftware nach, mit der sich dann die Kontrolle über den befallenen Rechner erlangen lässt oder aber private Daten ausspioniert werden können.

Virenschutz installieren

Durch dieses ausgeklügelte Versteckspiel sind Sicherheitsprogramme ohne frisches Update kaum in der Lage, den Schädling zu erkennen. Anwender sollten deshalb besonders vorsichtig sein und die gefährlichen eMails sofort und ungelesen löschen. Außerdem ist es äußerst wichtig, den Virenschutz ständig aktuell zu halten. Die Hersteller arbeiten fieberhaft an einem Update zur Abwehr der aktuellen Gefahr. Außerdem ist darauf zu achten, nicht nur den Virenschutz aktuell zu halten, sondern zusätzlich Software zum Aufspüren von Spyware und Rootkits auf dem PC zu installieren.

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