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Sicherheitslücke  

Flashbilder greifen Windows an

28.05.2008, 13:54 Uhr | Christoph Schmidt

Web-Alarm! Neue Browser-Lücke wird für Angriffe ausgenutzt. (Quelle: t-online.de)Web-Alarm! Neue Browser-Lücke wird für Angriffe ausgenutzt. (Quelle: t-online.de) Der Sicherheitskonzern Symantec schlägt Alarm: Angreifer missbrauchen eine kritische Lücke im Flash Player und kapern im großen Stil Windows-Rechner. Hierzu schleusen sie infizierte Bilder in gehackte Internetseiten ein und verbreiten über diese Trojaner. Über 20.000 Seiten sollen Symantec zufolge bereits verseucht sein. Hersteller Adobe hat mittlerweile Entwarnung gegeben und alle Nutzer dazu aufgefordert, den Flash Player auf die aktuelle Version 9.0.124.0 zu aktualisieren.

Ist mein Flash Player auf dem aktuellen Stand?
So geht's: Player-Version unter Windows abfragen
Download Adobe Flash-Player (Freeware)

Der Flash Player ist unter Internetnutzern weit verbreitet, um animierte Inhalte oder Internetvideos zu betrachten. Alle Windowsnutzer, die die Version 9.0.115.0 verwenden, sind von der Lücke betroffen. Dabei liegt die Schwachstelle in der Verarbeitung von eingebetteten JPEG-Dateien. Angreifer müssen lediglich eine entsprechend manipuliertes Bild auf einer gehackten Internetseite platzieren und können so die Lücke ausnutzen. Bereits der Besuch einer verseuchten Seite reicht dann aus, um den Rechner mit schädlichen Programmen zu infizieren. Schützen Sie Ihren PC, indem Sie den Flash Player aktualisieren. Bei der Abfrage der Versionsnummer bietet der Flash Player automatisch ein Upgrade an.

Chinesische Server verbreiten Trojaner

Nach Untersuchung von Symantec wird die Lücke bereits aktiv ausgenutzt. Über 20.000 gekaperte Seiten würden auf einen chinesischen Server verlinken, auf dem die unbekannten Angreifer ihre Trojaner abgelegt haben. Damit nicht genug haben Symantec sowie das Internet Storm Center zwei weitere solcher Server entdeckt, auf denen sich Angriffs-Code befindet, der die Schwachstelle ausnutzt. Die tatsächliche Zahl der infizierte Seiten wird deshalb weit höher liegen – Experten schätzen das Zehnfache.

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