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PayPal  

eBays Bezahlsystem ärgert Kunden

29.05.2008, 09:13 Uhr | Christoph Schmidt

Beim eBay-Bezahldienst PayPal sind Zahlungen und Kontodaten verschwunden. (Foto: T-Online)Beim eBay-Bezahldienst PayPal sind Zahlungen und Kontodaten verschwunden. (Foto: T-Online) Der Bezahldienst PayPal kämpft mit Problemen bei der Geldweiterleitung. Wie Focus Online meldet, klagen zahlreiche Kunden über verschwundene Einzahlungen, die nicht auf dem Zielkonto eintrafen. Einige Nutzer berichten gar, ihre Kundendaten für den 14. Mai seien spurlos verschwunden. PayPal führt den Fehler auf ein technisches Problem zurück.

Die PayPal-Sprecherin Barbara Hueppe sagte gegenüber Focus Online: "Aufgrund eines technischen Problems wurden jetzt im Mai die Auszahlungen einiger Nutzer von ihren PayPal-Konten auf das eigene Bankkonto nicht umgesetzt." Zahlreiche Kunden hatten das bereits gemerkt und sich an den Bezahldienst gewandt. Ein Großhändler wartet offenbar noch immer auf seine Kontostandsmitteilung, die ihm PayPal nicht übermitteln konnte.

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PayPal überweist umgehend die Beträge

Hueppe versucht die Wogen zu glätten und beruhigt alle Betroffenen. "Der PayPal-Nutzer muss nicht erneut aktiv werden, und es entstehen ihm keine Kosten." Nicht ausgezahlte Beträge würden vom Unternehmen umgehend neu überwiesen. Zur Sicherheit sollten sich alle betroffenen Kunden unter Angabe des Nutzernamens an die PayPal-Hotline wenden. Diese könne im Zweifelsfall weiterhelfen. Das Geld ist also offenbar sicher.

eBay ist von Problemen "nichts bekannt"

Eigentlich soll der hauseigene Bezahldienst das Einkaufen im Internet komfortabler und vor allem sicherer machen. So deckt der Käuferschutz von PayPal einen Schaden von bis zu 1000 Euro - Überweisungen auch über Ländergrenzen hinweg lassen sich zügig abwickeln. Da sind solche Vorfälle überaus peinlich und abschreckend für Internet-Nutzer.

PayPal wird immer mehr zur Pflicht

Dabei will eBay den Dienst immer mehr zur Pflicht machen. Ab 30. Mai müssen etwa alle Verkäufer bei Ein-Tages-Auktionen als Bezahloption PayPal anbieten. Daneben behält sich das Auktionshaus vor, schlechten Händlern einen PayPal-Zwang zu verordnen. In Australien ist man bereits einen Schritt weiter. Dort müssen Kunden alle auf eBay erworbenen Produkte über den unternehmenseigenen Bezahldienst abwickeln - mit Ausnahme von Bar- und Kreditkartenzahlung.

eBay verschärft Nutzer-Regeln

Erst vergangene Woche hatte eBay mit neuen Regeln für helle Aufregung unter seinen Kunden gesorgt und einen wahren Proteststurm von eBay-Verkäufern ausgelöst. So können Händler künftig keine negativen Bewertungen mehr abgeben. Daneben ändert sich die Gewichtung der abgegeben Bewertungen: Es fließen nur noch Urteile der vergangenen zwölf Monate in das Bewertungsprofil ein. Daneben fallen neutrale Bewertungen viel stärker ins Gewicht, da sie in die Berechnung des Bewertungsprofils miteinbezogen werden.

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