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Handychips für Supercomputer der Zukunft

05.06.2008, 14:49 Uhr | Christoph Schmidt

US-Forscher planen Handychips in die Supercomputer der Zukunft zu integrieren. Wie das Wissenschaftsmagazin Technology Review berichtet, könnten solche einfachen Prozessoren kostengünstige und stromsparende Rechner ermöglichen, die erstmals dazu in der Lage wären, das Wetter-Verhalten kilometergenau zu berechnen. Nun legten die Wissenschaftler aus dem kalifornischen Berkeley ein erstes Konzept für die neuartigen Supercomputer vor.

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Entwickler von Supercomputern stoßen immer häufiger an finanzielle Grenzen, wenn sie neue Konzepte für leistungsstärkere Computer entwickeln. Allein die Stromkosten für die kilometergenaue Berechnung des Wetters durch einen solchen Supercomputer würde rund 150 Millionen US-Dollar (97,27 Millionen Euro) kosten, so John Shalf vom Lawrence Berkeley National Laboratory. Deshalb sucht der Wissenschaftler mit seinen Kollegen nach Alternativ-Konzepten für leistungsstarke aber energiesparsame Rechner.

Handy-Technik als Vorbild

Eine mögliche Lösung für das Finanzierungs-Problem: Stromsparende Chip-Konzepte, wie sie in der Handy-Technik eingesetzt werden. Ziel ist es, einen Prozessorkern zu entwickeln, der nur die notwendigsten Funktionen enthält. Dazu bedient sich Shalf einer Software des Chipherstellers Tensilica, der auch Prozessoren für den Handyhersteller Motorola entwirft. So will der Wissenschaftler Ineffizienzen erst gar nicht aufkommen lassen und so die Effizienz der Chips zu optimieren.

20 Millionen Prozessor-Kerne

Der von Shalf entworfene Supercomputer soll mit rund 20 Millionen Prozessor-Kernen bestückt werden. Die Kerne sind dabei so klein, dass 32 auf die Größe einer Streichholzschachtel passen. Insgesamt soll der Supercomputer in etwa die Fläche eines Tennisplatzes einnehmen. Im Laufe des Jahres will der Forscher mit seinem Team bereits erste Klimamodelle mit den neuentworfenen Kernen testen. Hierüber versprechen sie sich wertvolle Erkenntnisse, um das Chipdesign weiter zu optimieren.

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