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Internet-Auktionen  

eBay scheitert mit PayPal-Zwang

13.06.2008, 11:31 Uhr

Australische Wettbewerbshüter haben die geplanten PayPal-Pflicht auf eBay gestoppt. Das Unternehmen hatte geplant, alle Käufe in seinem australischen Auktionshaus künftig über den internehmensinternen Bezahldienst PayPal abzuwickeln. Zu diesem Zweck hatte eBay bei der Australian Competition & Consumer Commission (ACCC) eine Freistellung vom australischen Kartellgesetz beantragt. Wie der australische IT-Magazin APC berichtet, wiesen die Kartellschützer diesen Antrag nun zurück.

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Die Wettbewerbshüter reagierten mit ihrer Entscheidung auf über 700 Beschwerden von eBay-Kunden. Zudem sah die Behörde in eBays Antrag eine Gefährdung für den Wettbewerb von Zahlungsdienstleistern: Ein PayPal-Zwang auf eBay könne andere Anbieter aus dem Markt drängen.

eBay-Gebühren 47 Prozent teurer

Die ACCC nahm in ihrer Entscheidung Bezug auf Statistiken des australischen PayPal-Konkurrenten BPAY, nach denen eBay doppelt an den Auktionen verdiene. So stiegen die durchschnittlichen Kosten für eine Transaktion von 8,37 auf 12,34 australische Dollar (von 5,10 auf 7,52). Das sei eine Erhöhung der Verkaufsgebühren um 47 Prozent

eBay ändert Zahlungsmethoden

eBay hatte im April umfassende Änderungen an den Zahlungsmethoden innerhalb des Portals angekündigt. So musste seit dem 21. Mai jeder Verkäufer PayPal als Zahlungsmethode anbieten. Mit dem 17. Juni sollten dann australische eBay-Kunden ihre Transaktionen nicht mehr per Überweisung oder Scheck abwickeln. Das Auktionshaus begründete den Schritt mit dem Zugewinn an Sicherheit, den die Zahlung über PayPal biete. So deckt der Käuferschutz von PayPal einen Schaden von bis zu 1000 Euro und soll so das Kaufen in dem Portal sicherer machen.

PayPal-Zwang auch in Deutschland

Und auch in Deutschland besteht seit neuestem ein PayPal-Zwang: eBay führte Ende Mai eine PayPal-Pflicht für 1-Tages-Auktionen ein. Anbieter solcher Auktionen müssen künftig auch PayPal als Zahlungsoption anbieten. Dabei sind alle Angebote, die eBay als risikobehaftet einstuft, von der Änderung betroffen.

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