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Online-Kriminalität  

Kreditkarten-Hacker klaut 13 Millionen Euro

30.06.2008, 14:04 Uhr

Ein holländischer Hacker verzockte mit geklauten Kreditkarten Millionen beim Poker. (Foto: sxc.hu)Ein holländischer Hacker verzockte mit geklauten Kreditkarten Millionen beim Poker. (Foto: sxc.hu)Die Polizei hat einen Hacker festgenommen, der mit geklauten Kreditkartendaten einen Schaden von rund 13 Millionen Euro verursacht haben soll. Insgesamt habe der Niederländer 50.000 Kreditkartendetails von einem britischen Online-Tickethändler gestohlen. Mit Hilfe der geklauten Daten ging der 20-Jährige dann auf Shoppingtour im Internet und verspielte Millionen beim Online-Poker.

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Das Team High Tech Crime (THTC), eine Spezialeinheit für Computerkriminalität der niederländischen Polizei, nahm den jungen Mann in Maastricht fest. Dem Hacker mit dem Spitznamen MaddoxX wird vorgeworfen, gestohlene Kreditkartendetails für Shoppingtouren im Internet missbraucht zu haben.

Millionen beim Online-Poker verzockt

Dem niederländischen Innenministerium zufolge soll er mit den Kreditkartendetails Millionen beim Online-Poker verzockt haben und sich teure Notebooks, LCD-Fernseher und MP3-Player gekauft haben. Den verursachten Schaden schätzen die Behörden auf rund 13 Millionen Euro. Dabei war der 20-Jährige sehr aktiv und klaute nicht nur Kreditkartendetails. In der Vergangenheit versetzt er auch die Spieleindustrie in Angst und Schrecken.

Valve-Hacker knackt Spiele-Plattformen

MaddoxX ging 2007 als Valve-Hacker in die Geschichte der Online-Kriminalität ein: Der 20-Jährige soll im Januar 2007 erstmals in die Datenbanken des Spiele-Herstellers Valve eingebrochen sein. Das Unternehmen betreibt mit Steam eine der größten Spiele-Plattformen im Internet und zählt rund 15 Millionen Kunden. Dort erbeutete er die Kreditkartendaten und Buchungsbeträge von Valve-Kunden. Diese Daten veröffentlichte er dann zusammen mit dem Kontostand von Valve im Internet, um zu beweisen, dass er den Server geknackt hatte.

Hacker wollte Sicherheitslücken aufzeigen

In einem Interview mit dem IT-Magazin The Register sagte er, es ginge ihm bei dem Hack ausschließlich darum, auf die Sicherheitslücken in der Online-Plattform aufmerksam zu machen. "Es geht mir nur darum zu zeigen, wie lasch sie [Valve] mit ihrer Sicherheit umgehen", so MaddoxX. Valve stritt dagegen den Einbruch in ihre Server ab. MaddoxX sei vielmehr in der Server eines Geschäftpartners eingedrungen. Gegenüber dem Portal 1Up sagte Valve-Manager Doug Lombardi: "Der beschuldigte Hacker verschaffte sich Zugang zu einer Drittseite, die für Valve die Abrechnungen mit Geschäftspartnern in unserem Cyber Cafe Programm regelt. Dieses Rechnungssystem hat allerdings keine Verbindung zu Steam."

Diebstahl von Quake Wars

MaddoxX klaute aber nicht nur Kreditkartendaten von gehackten Servern. Er wird zudem verdächtigt, im Jahr 2006 einen Server des Spielherstellers Activision gehackt und eine Kopie des damals unveröffentlichten Spiels Enemy Territory: Quake Wars gestohlen zu haben. Daraufhin soll er Bilder des Spiels ins Netz gestellt haben. Wäre der Titel ins Internet gelangt, hätte MaddoxX dem Spielehersteller einen Schaden in Höhe von 25 Millionen US-Dollar (15,88 Millionen Euro) beschert.

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