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Online-Kriminalität  

Mutmaßlicher Top-Hacker in deutscher Haft

02.07.2008, 11:14 Uhr | dpa

Der Top-Hacker "Johnny Hell" sitzt in Auslieferungshaft im hessischen Weiterstadt. (Archivfoto: dpa)Der Top-Hacker "Johnny Hell" sitzt in Auslieferungshaft im hessischen Weiterstadt. (Archivfoto: dpa)Ein 24 Jahre alter Mann aus Estland soll sich in den USA als Computerhacker betätigt haben und sitzt deswegen in der Hessischen Justizvollzugsanstalt Weiterstadt in Auslieferungshaft. Die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft, Hildegard Becker-Toussaint, bestätigte damit am Dienstag in den Grundzügen einen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Gegen den Mann lägen Haftbefehle aus den US-Bundesstaaten Kalifornien und New York vor.

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Nach Aussagen seines Anwalts wurde der international gesuchte Mann Anfang März von zwei Mitarbeitern des US-Geheimdienstes auf dem Frankfurter Flughafen festgenommen und an die Bundespolizei übergeben. Der Mann soll sich unter dem Hacker-Pseudonym "Jonny Hell" im Staat New York mehr als 5000 Kreditkartennummern beschafft haben, unter anderem bei einer Restaurantkette. Der Spiegel spricht von einem Schaden von 600.000 Dollar. Das entspricht gut 380.000 Euro.

Über eine Million Dollar Schaden vermutet

In Kalifornien soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft laut Haftbefehl rund 160.000 Kreditkartennummern ausgespäht und über Mittäter weiter verkauft haben. Nach unbestätigten Berichten aus den USA gilt der Mann mittlerweile als einer der meistgesuchten Hacker weltweit. Kenner behaupten sogar "Jonny Hell" sei für Betrug mit gestohlenen Kreditkarten-Informationen im Wert von 100 Millionen Euro mitverantwortlich. In Weiterstadt wartet der mutmaßliche Hacker nun auf eine mögliche Auslieferung in die USA.

Anwalt will US-Agenten anzeigen

Inzwischen gibt es jedoch Zweifel an der Legalität der Verhaftung des 24-Jährigen durch US-Agenten auf deutschem Boden. Die Aktion war nach Informationen des Spiegel nicht mit deutschen Behörden abgesprochen, ein internationaler Haftbefehl wurde erst später nachgereicht. Der Anwalt des Mannes hat nach eigener Aussage deswegen Anzeige bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft wegen Freiheitsberaubung und Amtsanmaßung gestellt.

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