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Raubkopien  

Einer von Drei kopiert DVDs

10.07.2008, 12:44 Uhr | Bela Beier/Christoph Schmidt

Ein Drittel der Filmfans kopiert DVDs - angeblich. (Quelle: t-online.de)Ein Drittel der Filmfans kopiert DVDs.Jeder dritte Filmfan kopiert illegal DVDs. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Futurescore Consulting hervor. Appelle und Kopierschutztechniken der Filmkonzerne sind offensichtlich machtlos. Kritiker ziehen allerdings die Aussagekraft der Studie in Zweifel.

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Ein Drittel der DVD-Konsumenten in den USA und England hat in den vergangenen sechs Monaten urheberrechtlich geschützte Filme kopiert. Von 3613 befragten US-Amerikanern und 1718 Engländern gaben im Schnitt 60 Prozent an, Serien und Filme von gekauften oder geliehenen DVDs zu kopieren. Besonders schlimm seien Männer zwischen 18 und 24 Jahren, die bevorzugt TV-Serien und Hollywood-Blockbuster klauen.

20 Prozent mehr illegale Kopien

Die Studie identifiziert einen Anstieg um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Filmkonzerne sehen hierdurch ihre Geschäft in Gefahr und machen die Raubkopierer für Milliardenverluste verantwortlich. Die Firma Macrovision, Auftraggeber der Studie, wollte die Ergebnisse bislang nicht kommentieren. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Kopierschutzsoftware und hat sicherlich ein wirtschaftliches Interesse daran, auf das Problem von Raubkopien hinzuweisen.

Können so viele Nutzer überhaupt kopieren?

An den Ergebnissen der Studie kommt bereits erste Kritik auf. So bezweifelt Times Online, dass jeder dritte DVD-Konsument überhaupt dazu in der Lage ist, Kopierschutzmechanismen zu überwinden. Demnach sei der Ottonormalverbrauch beim Rippen und brennen kopiergeschützter Inhalte völlig überfordert. Hier kommt doch eher die Vermutung auf, Macrovision wolle mit der Studie die Verbreitung seiner neuesten Generation an Kopierschutz-Software ankurbeln. Denn in Deutschland zeigte sich durchaus ein anderes Bild.

Deutsche bevorzugen legale Downloads

So ist die Zahl der illegalen Downloads in Deutschland seit dem vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Dies geht aus der Brennerstudie 2008 Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor, die das Download-Verhalten der Deutschen untersuchte. Offenbar bevorzugen hiesige Verbraucher legale Angebote wie Musicload.de, die im vergangenen Jahr deutlich Zuwächse verzeichnen konnten.

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