Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Homer Simpson verschickt Trojaner

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Online-Sicherheit  

Homer Simpson verschickt Trojaner

14.07.2008, 17:00 Uhr | Sascha Plischke

Szene aus dem Kinofilm "The Simpsons Movie". (Foto: 20th Century Fox)Gehackter Zeichentrick-Held: Homer Simpson verschickt Trojaner an besonders treue Fans der TV-Serie. (Foto: 20th Century Fox) Alarm für Simpsons-Fans: Hacker haben sich der persönlichen eMail-Adresse von Homer Simpson bemächtigt und verschicken darüber einen Trojaner. Die fiktive Adresse war Teil einer Folge der TV-Serie rund um die gelbe Familie und seitdem ein Geheimtipp unter Fans. Wer nun auf Post von Homer klickt, macht seinen Rechner zum Teil eines Botnetzes.

Download Die beste Freeware für Ihre Sicherheit
Wissen kompakt Viren, Spyware und Trojaner
Quiz Ist Ihr PC sicher vor Eindringlingen?

Ursprünglich war die eMail-Adresse ein Insider-Gag in der Simpsons-Folge "Der Vater, der zuwenig wusste". Da ist die Adresse "chunkylover53@aol.com" deutlich zu erkennen. Fans, die daraufhin versuchten, Homer zu kontaktieren, erhielten auch tatsächlich Antwort – von einem Produktionsmanager der Serie. Seither warten zahlreiche Simpsons-Fans auf erneute Post von ihrem Lieblings-Serienhelden. Viele davon haben die Adresse als Kontakt in ihrem Instant-Messaging-Programm. Die Idee: Wenn das Programm den Kontakt wieder als aktiv anzeigt, empfängt Homer wieder Post.

Türkische Hacker geben sich als Homer aus

Genau das nutzten nun türkische Hacker für einen Angriff mit verseuchten Dateien. Sie kaperten kurzerhand "chunkylover53@aol.com" und verschickten per Instant Messaging Nachrichten an die sehnsüchtigen Fans. Darin versprechen die Kriminellen eine exklusive Simpsons-Folge zum Download. Hinter dem mitgeschickten Link verbirgt sich jedoch keine geheime Episode aus Springfield, sondern ein Trojaner, der den Rechner für ein Botnetz rekrutiert und weitere Schadsoftware nachlädt. Das hat Christopher Boyd vom Sicherheitsdienstleister FaceTime Security Labs herausgefunden.

Infektion ist leicht zu erkennen

Zumindest lässt sich die Infektion leicht bemerken: Ist der Rechner erst einmal Opfer der Bande geworden, beschwert er sich mit zahlreichen Fehlermeldungen, gegen die nur noch ein Neustart hilft. Doch auch danach ist der Computer alles andere als einsatzbereit. Weitere Fehlermeldungen und Leistungseinbußen machen dem Nutzer fortan das Leben schwer. Hier hilft nur noch eine gründliche Reinigung mit einem Anti-Viren-Programm. Wer sich vor solchen und ähnlichen Infektionen zuverlässig schützen will, sollte seine Sicherheitsprogramme auf dem neuesten Stand halten und vor allem Nachrichten aus dubioser Quelle zunächst einmal misstrauen – selbst wenn sie von Homer Simpson kommen.

Klick-Show 20 goldene Regeln für einen sicheren PC
Hintergrund Die 7 Plagen des Internet und wie Sie sich schützen
Schutz vor Phishing So haben Datendiebe keine Chance
Schutz vor Spyware Kostenlose Antispionage-Software

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Gartengeräte: Tolle Helfer für den grünen Daumen
OTTO.de.
Shopping
Fresh Spirit – nur für kurze Zeit versandkostenfrei bestellen
bei BONITA
Shopping
iPhone 7 für 1,- €* im Tarif MagentaMobil L mit Handy
bei der Telekom

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017