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Internet: Google verbietet Sex in virtueller Welt

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Google verbietet Sex in virtueller Welt

18.07.2008, 15:29 Uhr | Bela Beier

Der Internetgigant Google in der Kritik. (Grafik: Google)Der Internetgigant Google in der Kritik.Google spielt den Sittenwächter und verbietet Sex und die Konversation darüber in seiner neuen 3D-Welt Lively. Der Jugendschutz müsse vorgehen – und somit herrscht ein strenges Verbot von Pornographie. Ist Google jetzt Puritaner oder stemmt sich der Sittenwächter gegen ein Internetphänomen?

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Im abflauenden Second-Life-Hype stellt Google seine eigene Online-Welt vor: Mit Lively (engl: Lebendig) soll ein 3D-Lebensraum im Internet geschaffen werden. Hier werden virtuelle Räume entworfen und von den Nutzern gestaltet. Besonderes Gewicht wurde auf die soziale Komponente gelegt, die den Ausdruck von Emotionen betrifft. Zudem banden die Entwickler soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook oder Flickr ein. Die Integration in das tägliche Leben der Nutzer war den Entwicklern dabei ein zentrales Anliegen. Das Problem: Kurz nach dem Start setzte der Spieltrieb der Erwachsenen ein und in einem Großteil der virtuellen Räume geht es nur um Cybersex. Der klare Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen bringt Google dazu, Räume gezielt zu löschen und Nutzer auszusperren.

Warum ist Lively jetzt schon in der Kritik?

Kritiker dieser Praxis meinen, dass lediglich das aus der Suchmaschine bekannte „Safe Search"–System ausgeweitet werden muss. Hier werden standardmäßig jugendgefährdende Inhalte ausgeblendet und nur bei einer Änderung der Einstellungen angezeigt. Die momentane Praxis sei zu rigide - gelöschte Räume und gesperrte Accounts stellten in einem Google-dominierten Internet ein großes Hemmnis dar. Der Schritt zum Jugendschutz könnte hier zu weit gehen. Google versucht jetzt, Cybersex-Räume zu unterbinden, da in Lively auch Personen unter 18 Jahren willkommen sind. Die Erfahrung aus Second Life zeigt zwar, das Kinder im Internet eigene Gruppen bilden. Aber was jugendgefährdend ist, wird in manchen außereuropäischen Ländern rigide gehandhabt.

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