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Kaspersky: Türken hacken russisches Sicherheitsunternehmen

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Hacker  

Türken hacken russisches Sicherheitsunternehmen

22.07.2008, 09:43 Uhr | Bela Beier

Die Website von Kaspersky in der Reparatur. (Screenshot: www.kaspersky.com.my)Die Website von Kaspersky in der Reparatur. (Screenshot: www.kaspersky.com.my) Peinlichkeiten in Malaysia: Die Firmenpräsenz und der Onlineshop der russischen Virenschutzfirma Kaspersky wurde von Cyberterroristen gehackt. Auf der malaysischen Firmenseite nistete sich eine türkische Hackergruppe ein. Glücklicherweise war die Internetseite noch im Aufbau und wickelte keine Geschäfte ab.

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Die Hacker haben mittels einer so genannten SQL-Injection eine Nachricht auf die Seite platziert. Der Text ist in schlechtem Englisch verfasst und lautet “hacked by m0sted And Amen Kaspersky Shop Hax0red No War Turkish Hacker Thanx to Terrorist Crew all team members“. Bei dem SQL-Injection-Verfahren wird eine Sicherheitslücke in SQL-Datenbanken ausgenützt, über die sich fremde Befehle in normale Datenbankabfragen einschleusen lassen. So können Inhalte der Internetseite verändert oder ausgetauscht werden.

Beliebtes Opfer

Die Seite eines Herstellers von Sicherheitssoftware zu hacken, stellt für Cyberkriminelle jedoch offenbar eine unwiderstehliche Herausforderung dar, in der Szene die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Nach Angaben von Zone-h.org, einem Portal für Datenschutz und IT-Sicherheit, wurden die Kaspersky-Seiten seit 2000 bereits 36 mal gehackt. Die in Moskau ansässige Firma gehört zu den bevorzugten Zielen der Szene. Besonders oft betroffen war bislang die französische Internetseite. Die Firmenpräsenz sei weder fertig noch im Betrieb gewesen, berichtet Kaspersky. Software-Einkäufe seien auch noch nicht abgewickelt worden - deswegen sei keinerlei Gefahr für Kunden entstanden.

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