Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Phishing-Angriff auf PayPal-Nutzer

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Phishing-Attacke  

Internet-Betrüger machen Jagd auf PayPal-Nutzer

23.07.2008, 13:19 Uhr | Christoph Schmidt

Die gefälschte PayPal-Seite soll vertrauliche Daten ausspionieren und einen gefährlichen Trojaner verbreiten. (Bild: G Data)Die gefälschte PayPal-Seite soll vertrauliche Daten ausspionieren und einen gefährlichen Trojaner verbreiten. (Bild: G Data) Der Anbieter von Sicherheitssoftware G Data warnt vor einer neuen Masche, mit der Online-Kriminelle massenhaft Internetnutzer angreifen. Mit millionenfach versendeten eMails versuchen die unbekannten Absender, Kunden des eBay-Bezahldienst PayPal geheime Zugangsdaten zu entlocken. Besonders clever: Die Täter fahren zweigleisig. Selbst wer auf den Phishing-Versuch nicht hereinfällt und seine PayPal-Daten für sich behält, läuft dennoch Gefahr, in die Falle zu tappen.

PayPal-Phishing So sieht die gefährliche eMail aus
Was Computer-Experten raten So surfen Sie sicher im Internet
Schutz vor Phishing-Attacken So haben Datendiebe keine Chance

In den massenhaft verbreiteten eMails behaupten die Absender, der PayPal-Zugang des Empfängers sei aus Sicherheitsbedenken gesperrt worden. Als Absender fungiert die vermeintliche Support-Abteilung des Online-Bezahldienstes. Um das Konto zu aktivieren, solle der Kunde auf einer speziell eingerichteten Seite seinen Nutzernamen samt Passwort eingeben. Wer darauf eingeht, tappt allerdings in eine überaus professionell gemachte Phishing-Falle. Sowohl die englischsprachige eMail als die dazugehörige Phishing-Internetseite sehen täuschend echt aus und sind kaum von den PayPal-Originalen zu unterscheiden.

Chinesische Cyberkriminelle auf Beutezug

Hinter dem Beutezug stecken nach Informationen von G Data chinesische Cyberkriminelle. Um überzeugend zu wirken, haben die Angreifer eigens eine authentisch wirkende Internetseite über eine chinesische Scheinfirma angemietet. Doch die Angreifer geben sich mit den vertraulichen Zugangsdaten der PayPal-Kunden noch lange nicht zufrieden. Die Phishing-Seite birgt weitaus größere Gefahren.

Angreifer haben tückische Ziele

Selbst wer nicht auf den Phishing-Trick der Angreifer hereinfällt, läuft beim Besuch der gefährlichen Internetseite Gefahr, seinen Computer mit einem Trojaner zu verseuchen. Bei dem Schädling handelt es sich um einen so genannten Downloader, der heimlich weitere Schädlinge auf dem Rechner des Opfers installiert. Mit der umfassenden Infektion des Rechners durch eine Flut weiterer Schädlinge können die Online-Kriminellen dann vertrauliche Daten stehlen und den Rechner als Arbeitsdrohne in ihr Botnetz einbinden.

So handeln Sie richtig

Schutz vor der neuen Angriffswelle bietet eine erhöhte Aufmerksamkeit: Öffnen Sie keine eMails aus unbekannter oder zweifelhafter Quelle. Zudem sollten bei Ihnen sofort die Alarmglocken läuten, sobald eine dubiose eMail Sie dazu auffordert, geheime Zugangsdaten offen zu legen. Falls Sie die vermeintliche PayPal-eMail in Ihrem Postfach finden, löschen Sie diese umgehend. Zudem sollten Sie auf einen aktuellen Virenscanner setzen, dessen Signaturen Sie am besten regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.

Klick-Show Die zehn kuriosesten Hacker-Attacken aller Zeiten
Download bei Softwareload Kostenlose Sicherheits-Programme

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Lettland 
US-Fallschirmjäger: Spektakulärer Absprung

Amerikanische Fallschirmjäger üben eine Luftlandeoperation in Lettland. Die Soldaten gehören zur 173. Luftlandebrigade mit Hauptquartier im italienischen Vicenza. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal