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PC-Sicherheit: Google ist die Virenschleuder Nummer 1

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Sicherheit  

Google ist die Virenschleuder Nummer 1

24.07.2008, 11:43 Uhr | Bela Beier

Die Seiten von Google verbreiten immer häufiger gefährliche Schädlinge. (Grafik: Google)Die Seiten von Google verbreiten immer häufiger gefährliche Schädlinge. (Grafik: Google)Internetkriminelle haben das Internet fest in der Hand: Alle fünf Sekunden infizieren sie eine neue Internetseite. Der neueste Sophos-Sicherheitsreport offenbart schreckliche Zustände. Dabei ist der Internetplatzhirsch Google das Hauptziel der Web-Attacken. Zwei Prozent aller verseuchten Internetseiten stammen aus dessen Blog-Angebot Google Blogspot - Tendenz steigend.

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Sicherheitsexperten von Sophos fanden heraus, dass Hacker ihre Schädlinge auf Google lagern und die Internetseiten als Ausgangspunkt zur Verbreitung ihrer teuflischen Fracht nutzen. Dabei missbrauchen Hacker die starke Suchmaschinenpräsenz dieser Seiten, um in anderen Blogs Links auf verseuchte Angebote zu platzieren oder Nutzer direkt auf diese umzuleiten. Blogspot.com ist damit der verseuchteste Blogdienst im Internet.

Eine neue Virenschleuder alle fünf Sekunden

Aber nicht nur Google kämpft gegen die Virenwelle. Während die Virenforscher 2007 noch alle 14 Sekunden eine neue verseuchte Internetseite entdeckten, beschleunigte sich die Verbreitung der Schädlinge im ersten und zweiten Quartal 2008 auf fünf Sekunden. Insgesamt werden pro Tag 16.000 neu infizierte Internetseiten entdeckt. Erschreckend: 90 Prozent darunter sind vertrauenswürdige Angebote, in die sich Hacker eingehängt haben. So wurde beispielsweise im Februar die BBC infiziert, im März der Ticketverkauf für die EM und im Juli die US-Seite der Spielekonsole Playstation.

Schützen Sie sich!

Achten Sie also im Netz immer darauf, niemals Software aus unbekannter Quelle zu installieren. Verwenden Sie einen aktuellen Internetbrowser, zum Beispiel Firefox 3. Dieser bewahrt Sie vor den gröbsten Gefahren. Wichtig: Halten Sie alle verwendeten Programme stets auf dem aktuellsten Stand und installieren Sie alle Sicherheitsupdates. Gerade Lücken in älteren Versionen nutzen Angreifer bevorzugt aus. In Verbindung mit einem aktuellen Virenscanner und einer Firewall sind sie so vor dem Schlimmsten geschützt.

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