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Sturm-Wurm  

FBI warnt vor Internetattacke

31.07.2008, 12:54 Uhr | Christoph Schmidt

FBI gegen Facebook: Die verseuchte Seite enthält den gefährlichen Sturm-Wurm. (Bild: Sophos)FBI gegen Facebook: Die verseuchte Seite enthält den gefährlichen Sturm-Wurm. (Bild: Sophos) Das FBI schlägt Alarm: Die Sturm-Wurm-Bande greift Internetnutzer mit einer neuen Masche an. Dabei greifen die Online-Kriminellen Medienberichte über FBI-Ermittlungen im sozialen Netzwerk Facebook auf und spielen mit der Neugier der Empfänger. Mit massenhaft versendeten eMails locken sie Nutzer auf eine gefährliche Internetseite. Statt der versprochenen Hintergrundinformationen lauern dort bösartige Viren, die Rechner befallen und in eine gigantisches Botnetz eingliedern.

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Die eMails kommen mit Betreffzeilen wie "FBI vs Facebook" oder "FBI wants instant access to Facebook" und enthalten einen Link zu einer Seite, auf der ein Artikel zu dem Thema zu finden sein soll. Auf dieser Seite befindet sich eine Grafik, die sowohl das Wappen des FBI als auch das Logo von Facebook anzeigt. Der Text darunter fordert zum Download einer Datei mit dem Namen "fbi_facebook.exe" auf - falls der nicht automatisch startet.

FBI: Bande beutet Internetnutzer aus

In dieser Datei lauert der gefährliche Sturm-Wurm, der sich sofort installiert und den befallenen Rechner in das gleichnamige Botnetz eingliedert. Ab dann wird der Computer etwa zum Versand solcher Spam-Nachrichten missbraucht. "Die Spammer, die diesen Virus verbreiten, beuten Internetnutzer aus und machen deren Rechner zu einem nicht beabsichtigten Teil krimineller Botnetz-Aktivitäten im Internet", so Special Agent Richard Kolko vom FBI.

Das FBI rät

Das FBI rät allen Internetnutzern, die solche eMails erhalten, nicht auf die Nachrichten zu reagieren: "Wir appellieren an alle Bürger, uns dabei zu helfen, die Verbreitung solcher Botnetze durch ein sicherheitsbewusstes Verhalten im Internet zu unterbinden." So sollten Sie niemals Anhänge von eMails unbekannter Herkunft öffnen und auch keinen Links in solchen zweifelhaften Nachrichten folgen. Damit Sie vor dieser Bedrohung und anderen Gefahren geschützt sind, sollten Sie Ihren Virenschutz stets auf dem aktuellsten Stand halten. Zusätzlichen Schutz bieten Programme zum Aufspüren von Spyware sowie eine Firewall.

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