Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Online-Kriminalität: Bande stahl über 40 Millionen Kreditkartendaten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kreditkarten  

Größter Datenraub aller Zeiten

06.08.2008, 12:08 Uhr | Christoph Schmidt

Hacker erbeuteten über 40 Millionen Kreditkartendaten und verdienten mit deren Verkauf prächtig. Hacker erbeuteten über 40 Millionen Kreditkartendaten und verdienten mit deren Verkauf prächtig. (Quelle: ddp) Das US-Justizministerium hat im wohl größten Verfahren um Identitätsdiebstahl aller Zeiten Anklage gegen elf Onlinekriminelle erhoben. Die internationale Bande hatte mit Attacken auf US-Einzelhändler über 40 Millionen Datensätze von Kreditkarten gestohlen und im Internet weiterverkauft. Allein einer der Angeklagten soll so über elf Millionen US-Dollar (7,1 Millionen Euro) erbeutet haben.

Was Experten raten So surfen Sie sicher im Internet
Download Kostenlose Sicherheits-Programme
Quiz Ist Ihr PC sicher vor Eindringlingen?

Die Hacker spionierten jahrelang die Datenbanken der anglo-amerikanischen Kaufhaus-Kette TJX und anderer US-Einzelhändler aus. Dazu missbrauchten sie Lücken in den WLAN-Netzen der Unternehmen. Sie parkten ihren Wagen schlicht auf den Parkplätzen vor den Läden und hackten sich per kabelloser Verbindung in deren Computersysteme. Einmal drin, installierten sie Schädlinge, die Einzelheiten zu Kreditkarten wie die Nummer oder das Passwort klauten.

Kreditkarten übers Internet verkauft

Die Ankläger vom US-Justizministerium bezeichneten den Datenraub als eine "internationale Verschwörung". So stammen die Angeklagten aus den USA, Estland, Ukraine Weißrussland und China. Sie sollen die gestohlenen Daten auf Servern in den USA und Osteuropa zwischengespeichert haben, um sie dann auf dem Internet-Schwarzmarkt weiterzuverkaufen. Die kriminellen Kunden der Bande schrieben diese Daten dann auf Blankokarten, mit denen sie auf Beutezug in Luxusläden und Banken gehen. Der vermutete Schaden geht in die Millionen.

Umfassender Schaden durch Datenraub

Das Justizministerium spricht von "umfassenden Verlusten", die Banken, Einzelhändler und Verbraucher durch den Datendiebstahl erlitten. Eine genaue Summe wollten die Ankläger allerdings nicht nennen. Allerdings sagte Generalbundesanwalt Mukasey in einer Stellungnahme, dass es sich bei dem Fall "um den größten und komplexesten Fall von Identitätsdiebstahl handelt", der je vor ein Gericht gebracht wurde. So soll allein einer der Angeklagten mit seinen Machenschaften über 7,1 Millionen Euro erbeutet haben.

Schutz vor Phishing So haben Datendiebe keine Chance
Was Experten raten So surfen Sie sicher im Internet
Klick-Show Die zehn kuriosesten Hacker-Attacken aller Zeiten

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Verkehrschaos in Vietnam 
Dieser Rollerfahrer muss irre sein

Dieser vietnamesische Rollerfahrer rast mit seinem Zweirad rücksichtslos durch die Straßen von Hanoi. Video

Anzeige

Shopping
Anzeige
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping


Anzeige
shopping-portal