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Online-Kriminalität: Russische Hacker stehlen Millionensumme

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Online-Kriminalität  

Hacker stehlen Millionensumme

08.08.2008, 09:20 Uhr | Christoph Schmidt

Russische Hacker-Bande stiehlt Geld in großem Stil. (Foto: T-Online)Russische Hacker-Bande stiehlt Geld in großem Stil. (Foto: T-Online) Sicherheitsexperten haben einen Riesen-Coup einer russischen Hackerbande entlarvt: Die Kriminellen stahlen mehrere hunderttausend Zugangsdaten für Online-Banking und weitere Finanzdienstleistungen. Mit diesen Codes haben die Hacker Zugriff auf Bankkonten aus aller Welt mit einem Gesamtvermögen von mehreren Millionen Euro.

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Joe Stewart vom Sicherheitsdienstleister SecureWorks kam der Bande auf die Schliche, als er einen Steuerungs-Server der Bande im Internet entdeckte. Darauf befanden sich insgesamt 463.000 Kombinationen aus Nutzernamen und Passwörtern - darunter mehr als 8400 Datensätze zu Bankkonten und 3200 zu Kreditkarten-Konten. Die Datenmenge umfasste mehr als 50 Gigabyte. Dabei hatte die Bande es vor allem auf die ganz großen Fische abgesehen. "Das Einzige, wonach sie suchten, waren Konten mit großen Geldsummen, die sie abstauben konnten", sagte Stewart dem US-Fachmagazin Computerworld.

Hohe Geldsummen im Visier der Hacker

Die Hackerbande ließ die gestohlenen Datensätze von einer Software automatisch nach Bankkonten mit großen Geldsummen durchsuchen. Laut Stewart habe eine Stichprobe der Daten ergeben, dass allein auf elf Prozent der Konten mehr als eine Viertelmillion US-Dollar lagen - über 160.000 Euro. Das höchste Guthaben habe 147.000 US-Dollar (95.990 Euro) betragen. An die erbeuteten Daten gelangten die Kriminellen mit ihrem selbst programmierten Trojaner namens Coreflood. Brisant: Diese Schadsoftware nutzt das frei erhältliche Microsoft-Tool PsExec aus, um sich von einem infizierten Computer unbemerkt auf alle im Netzwerk angeschlossenen Rechner weiterzuverbreiten und dort ebenfalls Informationen zu stehlen.

Bande seit Jahren unbehelligt

Offenbar treibt die russische Bande ihr teuflisches Spiel bereits seit einigen Jahren und könnte so schon heimlich viele Millionen Euro erbeutet haben. Der Server, den Stewart enttarnte, sei bereits seit 2005 im Gebrauch der Kriminellen. Doch die Bande konnte trotz der neuen Informationen immer noch nicht gefasst werden. Tatsächlich ist über die Hintermänner so gut wie nichts bekannt. "Die Tatsache, dass sie seit über sechs Jahren im Geschäft sind, zeigt, dass sie offenbar keinen großen Risiken ausgesetzt sind", sagte Stewart. Mittlerweile seien auch US-Behörden mit dem Fall vertraut. Von den russischen Ermittlern erwartet Stewart dagegen keine große Hilfe: "Ich weiß nicht, ob die Russen die Bande überhaupt verfolgen."

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