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Kulturpolitik: Europas Online-Bibliothek öffnet im Herbst

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Europas digitale Bibliothek öffnet im Herbst

12.08.2008, 13:50 Uhr | dpa

Europa soll zusammenwachsen - und Kulturgüter teilen. (Quelle: t-online.de)Europa soll zusammenwachsen - und Kulturgüter teilen.Europas digitale Bibliothek soll Ende November mit rund zwei Millionen gespeicherten Büchern und Kunstwerken starten. Für den weiteren Ausbau des Portals www.europeana.eu forderte die EU- Kommission am Montag mehr Geld.

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Die 27 EU-Staaten hätten zwar schon viel erreicht. Es müsse aber mehr getan werden, um eine kritische Masse digitaler Inhalte für alle Bürger anzubieten, erklärte die Brüsseler Behörde in ihrem Bericht. Allein die Digitalisierung von weiteren fünf Millionen Büchern dürfte 225 Millionen Euro kosten. In Deutschland stelle nur jedes vierte Museum, das digitales Material besitze, dieses auch im Internet bereit. In Polen machten die Archive lediglich ein Prozent ihrer digitalisierten Bestände online zugänglich. Europas Bibliotheken besäßen mehr als 2,5 Milliarden Bücher, aber nur etwa ein Prozent davon in digitaler Form. Politische Vorgaben will die Kommission jedoch vermeiden.

Vorreiter Finnland, Litauen und Slowenien

Als beispielhaft lobte die Kommission die Ansätze zur Digitalisierung von Kultursammlungen in Finnland, Litauen und der Slowakei. Diese Länder nutzten Mittel des Europäischen Strukturfonds für diese Zwecke. "Die Slowakei hat ein altes Militärgelände zur Großdigitalisierungsanlage umgebaut, in der Roboter die Seiten umblättern", hob die Kommission hervor. Slowenien habe per Gesetz neue Möglichkeiten für öffentlich-private Projekte geschaffen.

Sechs Millionen Bücher bis 2010

Der Prototyp der digitalen Bibliothek werde in den kommenden beiden Jahren zu einem voll funktionsfähigen Dienst ausgebaut, heißt es in der Kommissionsvorlage. Dazu müssten vor allem die verschiedenen Kultureinrichtungen ihre Inhalte bereitstellen. Die Zahl von sechs Millionen Werken, die 2010 über die Europeana zugänglich sein sollen, sei dann wahrscheinlich schon überschritten. Auch die Schweiz und Island machten bei der Europeana mit, hieß es.

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