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Profi-Digicams für alle!

28.08.2008, 11:53 Uhr

Wer auch nur ein wenig Herz fürs Fotografieren hat, sollte jetzt auf digitale Spiegelreflex-Technik (SLR) setzen. Eine super Bildqualität, einfachste Bedienung und wahre Kampfpreise unter 400 Euro machen den Wechsel auch für Einsteiger leicht wie nie. Die Foto-Experten von Chip Test & Kauf haben acht Einsteiger-Modelle getestet und die besten Pixelkanonen für Fotoenthusiasten ermittelt. Neben beeindruckenden Bildern punkten die Geräte vor allem durch professionelle Optik und raffinierten Extras.

Profi Look

An der Spitze der Einsteiger-SLRs steht die Sony Alpha 350. Der japanische Elektronikriese spendiert seinem neuen "Alphatier" eine exquisite Ausstattung mit toller Bildqualität. Ein Hingucker im doppelten Sinne ist das große schwenkbare Display, das wie bei den Kompaktkameras auch zur Motivsuche genutzt werden kann. Allerdings hat soviel Flexibilität ihren Preis: 550 Euro verlangt Sony für seinen Platzhirschen und Testsieger im Einsteiger-Revier.

Im Zoomvisier

Deutlich günstiger mit etwa 380 Euro sind die Modelle Olympus E-420 oder Sony Alpha 200 für hitverdächtige 340 Euro. Doch Vorsicht. SLR-Kameras werden ohne Objektiv ausgeliefert - im Set mit einem Allround-Objektiv liegt der Preis durchschnittlich um etwa 50 Euro höher als die Kaufempfehlung des Herstellers. Vorteil aller SLRs ist freilich der optische Sucher, anders als bei Kompakt-Digicams sieht man hier das Motiv tatsächlich aus der Objektiv-Perspektive.

Großformatige Superbilder

Dank des größeren Bildsensors macht eine Spiegelreflex bessere Fotos als eine . Die Bildqualität der vorgestellten Modelle erzielte im Testurteil zwischen 80 und 94 Prozentpunkte, wobei die Canon EOS 540D mit 96 Punkten schon der Profi-Klasse anzurechnen ist. Die maximale Fotoauflösung der Einsteiger-SLRs liegt derzeit bei 10 Megapixel, wobei die typische Auflösung eines Fotos etwa 3872 x 2592 Pixel beträgt. Zum Vergleich: Ein gewöhnlicher 19-Zoll-PC-Monitor hat eine Bildauflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Aufnahmen mit dieser Auflösung eignen sich also sehr gut zur Nachbearbeitung am Bildschirm und zum Ausdrucken im Posterformat.

Profi Look

Scharfmacher für Schnappschussjäger

Entscheidend für die Freude am Fotografieren ist einmal mehr die Ausstattung der Pixelboliden, so die Empfehlung von Test & Kauf. Ob Weitwinkel, Allround-Optik oder Megazoom - bei einer SLR muss das Grundgerüst stimmen. Leicht sollte sie sein, ein Bildstabilisator sollte dazugehören und - wichtig für Einsteiger - die Motiv-Vorschau auf dem Display. Letzteres hat sich noch nicht bei allen digitalen SLRs durchgesetzt. Ähnlich beim integrierten Bildstabilisator. Nur fünf der acht getesteten Kameras besitzen die technische Cleverness für saubere, unverwackelte Aufnahmen. Über die Bildqualität sagt der Stabilisator indes wenig aus. Bestes Beispiel: Die EOS 450D. Das Canon-Modell hat keinen eingebauten Bildstabilisator – und die Kamera machte im Test die besten Bilder.

Die getesteten SLRs im Überblick:

Produktname

Auflösung (Megapixel)

Bildqualität (max. 100 Punkte)

Gewicht (o. Objektiv)

Canon EOS 450D

12,2

96

525 g

Nikon D40x

10,0

90

520 g

Olympus E-420

10,0

80

440 g

Olympus E-510

10,0

81

560 g

Olympus E-520

10,0

82

565 g

Sony Alpha 200

10,0

84

615 g

Sony Alpha 300

10,0

85

675 g

Sony Alpha 350

14,0

94

680 g

Kompletter Testbericht zum Download

Den kompletten Testbericht Spiegelreflex für alle! finden Sie im Computer Insider als PDF-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken.




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