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Phishing: Bitkom meldet Rekord beim Passwort-Diebstahl 2007

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Online-Kriminalität  

Rekord beim Passwort-Diebstahl

02.09.2008, 11:44 Uhr | Christoph Schmidt

Phishing verursacht jährlich Millionen-Schäden. (Montage: T-Online)Phishing verursacht jährlich Millionen-Schäden. (Montage: T-Online) Online-Passwortbetrug boomt in Deutschland: 2007 haben Ermittlungsbehörden ein Wachstum von 25 Prozent beim sogenannten Phishing von Zugangsdaten zum Online-Banking verzeichnet. Dies teilte der Branchenverband der Informationswirtschaft BITKOM am Dienstag mit. Insgesamt erbeuteten die Kriminellen rund 19 Millionen Euro - doch Hoffnung ist in Sicht.

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"Der Geheimzahlen-Klau hat durch immer raffiniertere Betrugsmethoden seinen bisherigen Höhepunkt erreicht“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Dabei setzen Cyber-Kriminelle verstärkt auf Trojanische Pferde, die auf dem PC heimlich Geheimzahlen ausspähen, anstelle der klassischen Phishing-eMail. Insgesamt verzeichneten die deutschen Landeskriminalämter mehr als 4100 Fälle von Geheimzahlen-Betrug. Besonders betroffen sind Bürger aus Berlin, Bayern und Baden-Württemberg. Allerdings ist Besserung in Sicht.

Halbierung der Fallzahlen denkbar

Kempf zufolge lassen die Daten für dieses Jahr erstmals einen Rückgang der Phishing-Zahlen erwarten. Statistisch sei sogar eine Halbierung der Fallzahlen denkbar. Daneben gingen auch die Schadenssummen zurück. Waren es 2006 und 2007 rund 3700 Euro, erbeuteten die Kriminellen im Schnitt etwa 3200 Euro mit illegalen Überweisung .

Härteres Vorgehen gegen Phisher gefordert

Da der Kontodaten-Klau nicht eindeutig verboten ist, fordert Kempf schärfere Gesetze: "Schon der Versuch muss hart bestraft werden.[...] Wir brauchen dringend ein belastbares Gesetz gegen Phishing.“ Daneben sei es für den Verbraucher wichtig, die Maschen der Kriminellen zu kennen und aktuelle Schutzmethoden zu nutzen.

So handeln Sie richtig

Schutz vor der Phishingattacken bietet eine erhöhte Aufmerksamkeit: Öffnen Sie keine eMails aus unbekannter oder zweifelhafter Quelle. Zudem sollten bei Ihnen sofort die Alarmglocken läuten, sobald eine dubiose eMail Sie dazu auffordert, geheime Zugangsdaten offen zu legen. Landet eine Phishing-Mail in Ihrem Postkasten, löschen Sie diese umgehend. Zudem sollten Sie auf einen aktuellen Virenscanner setzen, dessen Signaturen Sie am besten regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.

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