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Computer erwecken ausgestorbene Klänge

05.09.2008, 17:58 Uhr | sid; ruf

Computer können heute die Schreie von Dinosauriern rekonstruieren.  (Quelle: dpa)Computer können heute die Schreie von Dinosauriern rekonstruieren. Mit Supercomputern lassen sich nicht nur Klimamodelle oder Simulationen in der Materialforschung berechnen. Die leistungsstarken Maschinen können sogar Stimmen von vor langer Zeit ausgestorbenen Tieren und Klänge antiker Musikinstrumente wiederbeleben.

Mediziner und Biologen können anhand anatomischer Daten bestimmte Rückschlüsse auf die Klangerzeugung in der Kehle eines Lebewesens ziehen. Anhand der Verteilung von Hohlräumen innerhalb des Körpers, in denen sich Resonanzen entwickeln, kann wiederum auf das Klangvolumen und Oberschwingungen geschlossen werden. Bei jetzt auf der Erde lebenden Kreaturen und natürlich auch beim Menschen sind diese Mechanismen bereits gut erforscht worden und es existieren entsprechende Computer-Modelle zur Simulation der Stimm- und Klangentstehung.

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So brüllten Dinosaurier

Diese Modelle können mit Hilfe von Supercomputern auf ausgestorbene Lebewesen übertragen werden, etwa Dinosaurier. Anhand der fossilen Knochenfunde rekonstruieren Wissenschaftler immer mehr Details der Körper der Urzeitwesen. Sind die anatomischen Besonderheiten bekannt, können die Computer-Modelle auf der Basis dieser Daten berechnen, wie die Stimmen der Dinosaurier wahrscheinlich geklungen haben. Weil zur Berechnung der Dino-Klänge sehr viele Daten berücksichtigt werden müssen, sind dafür Großrechner mit hoher Rechenleistung erforderlich. Gelungen ist dies beispielsweise schon vor einiger Zeit an den Sandia National Laboratories in den USA.

Vergessene Instrumente erklingen von Neuem

Computer können aber nicht nur Dinoschreie aus der Vergangenheit an unsere Ohren dringen lassen. Jüngst ist es Forschern gelungen, den Klang eines antiken griechischen Saiteninstruments per Computer-Modell zu simulieren. In dem Projekt namens "Ancient Instruments Sound/Timbre Reconstruction Application" (ASTRA) konnte das Klangbild des sogenannten Epigonions rekonstruiert werden. Hierbei handelt es sich um ein Instrument, das einer Harfe oder Zitter geähnelt haben soll. Unter www.astraproject.org/download.html können computersimulierte Musikstücke kostenlos angehört werden.

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