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Bangladesch: Hacker hinterlässt eMail-Adresse bei Polizei

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Sicherheit  

Hacker hinterlässt eMail-Adresse

08.09.2008, 15:39 Uhr | Bela Beier

Ein Hacker, der seinen echten Namen angibt. Was gibt es da noch zu sagen. (Screenshot: Sophos Internet Security)Ein Hacker, der seinen echten Namen angibt. Was gibt es da noch zu sagen. (Screenshot: Sophos Internet Security) So dumm muss man erstmal sein: Um die mangelnde IT-Kompetenz der Regierung von Bangladesch anzuprangern, hat sich ein 21-jähriger Informatikstudent in die Internet-Seite einer Eingreiftruppe der Polizei gehackt. Dabei unterlief dem vermeintlichen Meister-Hacker jedoch ein verhängnisvoller Fehler: Im festen Glauben an seine eigenen Fähigkeiten hinterließ der Mann seinen echten Namen und die dazugehörige eMail-Adresse.

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Wie das Online-Magazin bdnews24 berichtet, knackte Shahee Mirza zusammen mit drei Freunden die Internetseite der Regierungsbehörde RAB. Das RAB (Rapid Action Batallion) ist eine bewaffnete Sondereinheit der Polizei von Bangladesch. Die fand auf ihrer Internetseite die Parole “Hackers R Not Criminal” und ein Kommuniqué, in dem die Hacker der Behörde jede Kompetenz für Sicherheit absprach. Mit der Aktion wollte der Hacker beweisen, dass das RAB sich nicht einmal selbst schützen könne. Unterzeichnet waren die Parolen mit "Hacked by shahee_mirza" und der eMail-Adresse des Studenten.

Schnelle Reaktion der Polizei

Die Adresse zum Namen herauszufinden war schnell erledigt: Innerhalb eines Tages verhaftete die RAB den Informatikstudenten. Zu seiner Verteidigung sagte der Mann aus, er habe nicht gewusst, dass die Aktion gegen das Gesetz verstoßen habe. Immerhin habe er schon dutzende Seiten auf ähnliche Weise verschandelt. Nun drohen dem Cyberterroristen und seinen Komplizen bis zu zehn Jahre Haft.

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