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"Filesharing schädigt mehr als Heroin"

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"Filesharing schädigt mehr als Heroin"

15.09.2008, 12:53 Uhr | Bela Beier

Heroin bringt nur ein Drittel des Gewinns von Raubkopieren behauptet ein Sprecher der australischen Rechteverwalter. (Foto: t-online.de)Heroin bringt nur ein Drittel des Gewinns von Raubkopieren behauptet ein Sprecher der australischen Rechteverwalter. (Foto: t-online.de)"Filesharing ist schlimmer als Heroin" - das behaupten zumindest australische Medienkonzerne. In einem Interview mit dem australischen Magazin The Advertiser vergleicht Neil Gann, der Direktor der australischen Urheberrechtsorganisation AFACT, Raubkopierer mit Motorrad-Gangs. Dabei seien die Profite der Raubkopierer ungleich größer als die der Drogendealer.

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So habe Heroin nur eine dreihundertprozentige Gewinnspanne. Beim Handel mit Raubkopien seien es über tausend Prozent. Die Allerschlimmsten sind für Gann Motorradbanden, die mit DVD-Raubkopien ihren Drogenkonsums finanzieren.

Drogenhändler schädigen die Filmindustrie

In dem Interview nannte Gann auch konkrete Zahlen: Allein der australischen Filmindustrie entständen durch Raubkopien jährliche Ausfälle von rund 233 Millionen Australische Dollar (knapp 136 Millionen Euro). Dieses Geld flösse direkt in die Taschen der Drogenhändler.

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Aber natürlich wird mit zweierlei Maß gemessen: Wenn die australische Polizei im April beim Filesharing auf Arbeitsrechnern ertappt wird , dann sieht man von Anzeigen ab. Mit der Begründung "das eine große Menge Polizisten involviert gewesen sind". Das sieht bei den asozialen Raubkopierern dann natürlich ganz anders aus - vor allem, wenn sie Motorrad fahren.

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