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Hacker-Angriff auf Nachrichten-Portal "BusinessWeek"

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Netz-Angriff  

Hacker erobern Nachrichten-Portal

16.09.2008, 09:10 Uhr | Christoph Schmidt

Hacker knackten mit BusinessWeek eine der größten News-Quellen im Internet. (Screenshot: t-online.de)Hacker knackten mit BusinessWeek eine der größten News-Quellen im Internet. (Screenshot: t-online.de) Hackern ist es gelungen, die Internetseite der Wochenzeitung BusinessWeek mit gefährlichen Trojanern zu infizieren. Wie das Sicherheitsunternehmen Sophos mitteilte, schoben die Angreifer den Besuchern des Portals mit Hilfe eines sogenannten Drive-by-Downloads Schadprogramme unter - und das bereits seit über 90 Tagen. Das Gefährliche: Auf der vertrauenswürdigen Seite vermutet keine Nutzer eine Gefahr - leichtes Spiel also für die Hacker.

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Betroffen ist die Bewerbersektion von BusinessWeek, auf der MBA-Studenten Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern aufnehmen können. Diese manipulierten Internetseiten verbinden sich mit einem dubiosen Server aus Russland, auf dem die Angreifer ihre Schadsoftware gelagert haben. Von diesem Server aus versuchen die verseuchten Seiten dann ohne Zustimmung des Anwenders gefährliche Programme zu installieren, was als Drive-by-Download bezeichnet wird.

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Hacker nutzen Schwachstelle in SQL-Datenbanken

Für ihren Angriff missbrauchten die Hacker nach Sophos-Informationen Lücken in den SQL-Datenbanken von BusinessWeek und betteten ihre gefährliche Fracht so in die Seite ein. Eine solche Attacke wird als SQL-Injektion bezeichnet, die sich unter Internet-Kriminellen höchster Beliebtheit erfreut. Denn so kann die meist als JavaScript eingefügte Schadsoftware Schwachstellen in Browsern ausnutzen. Dadurch verschaffen sich die Hacker ungehindert Zugang zum PC-System des Surfers und installieren über dieses offene Tor unbemerkt Viren und Trojaner.

Sophos warnte BusinessWeek

Wie Sophos auf seiner Seite berichtet, ist der Hacker-Server aus Russland zur Zeit nicht mehr aktiv, kann aber jederzeit wieder aktiviert werden. BusinessWeek wurde bereits vergangene Woche von der Attacke informiert. Allerdings fanden die Virenexperten auch diese Woche noch das gefährliche Java-Script der Hacker auf den Seiten von BusinessWeek.

System auf dem neuesten Stand halten

Bevorzugtes Ziel solcher Attacken ist der Internet Explorer. Aber auch Nutzer von älteren Versionen des Firefox laufen Gefahr, ihr System über offene Sicherheitslücken zu infizieren. Nutzer können sich vor der Gefahr schützen, indem sie ausschließlich mit einer aktuellen Version ihres Browsers im Internet surfen. Generell sollten Windows-Anwender alle Programme stets auf dem neusten Stand halten, um potentiellen Bedrohungen vorzubeugen. Zudem sollte jeder Anwender einen aktuellen Virenschutz auf seinem System installiert haben, den er in regelmäßigen Abständen auf dem neuesten Stand hält.

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