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Notebook-Fernwartung  

Fernwartung überführt Notebookdieb

02.10.2008, 12:57 Uhr | Gerd Peters

Systemüberwachung ist ohne großen Aufwand möglich (Foto: T-Online)Systemüberwachung ist ohne großen Aufwand möglich (Foto: T-Online) Im US-Bundesstaat New York ist es einem 27-Jährigen gelungen, über das Internet den Dieb seines zu identifizieren. Mit einem Fernwartungstool legte sich der Mann auf die Lauer und beobachtete den Desktop seines gestohlenen Computers – bis der Dieb einen entscheidenden Fehler machte.

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Nach dem Diebstahl loggte sich der Eigentümer Jose Caceres mehrere Tage lang regelmäßig über den Fernwartungszugang in sein Notebook ein, um die Identität des Diebes festzustellen. "Es war schon frustrierend", kommentierte Caceres seine Aktion gegenüber der Lokalzeitung The Journal News. "Er benutzte das Notebook fast ausschließlich, um Pornos anzuschauen. Ich konnte keine Informationen über ihn bekommen." Fast vier Wochen musste der Mann warten, bis der Dieb einen folgenschweren Fehler machte: Er registrierte sich mit Namen und Adresse bei einer kostenpflichtigen Webseite. Caceres schrieb die Informationen einfach mit und leitete sie an die Polizei weiter. Die erwischte den Dieb schon kurze Zeit später in dessen Wohnung vor dem gestohlenen Notebook. Ihm steht nun eine Anklage wegen schweren Diebstahls ins Haus.

Notebook-Dieb per Webcam identifiziert

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits im Mai dieses Jahres. Nach dem Diebstahl ihres Notebooks war es einer New Yorkerin ebenfalls gelungen, sich über eine ähnliche Funktion auf ihrem entwendeten Gerät einzuloggen. Dabei löschte sie nicht nur ihre vertraulichen Daten, mit der eingebauten Webcam machte sie sogar ein Foto des Diebes.

Registrierung der Hardware kann Opfer schützen

Dabei hatten die beiden Diebstahlsopfer großes Glück. Die Diebe gingen der Polizei nur ins Netz, weil sie ihr Diebesgut nicht ausreichend gegen einen Zugriff von außen geschützt hatten. Die entsprechenden Wartungsdienste lassen sich eigentlich sehr einfach durch ein paar Klicks deaktivieren. Mit einer kompletten Neuinstallation des Systems hätten sie darüber hinaus sämtliche Spuren des rechtmäßigen Besitzers tilgen können. Dann hätten die Besitzer ihre Geräte nur noch über die Seriennummer identifizieren können – dafür hätten sie das Notebook allerdings auch auf ihren Namen registrieren müssen.

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