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Online-Sicherheit  

Häftling hackt sich ins Gefängnisnetz

12.11.2008, 14:03 Uhr | Sascha Plischke

Häftling knackte Netzwerk der Haftanstalt. (Quelle: t-online.de)Häftling knackte Netzwerk der Haftanstalt.Ein Häftling in den USA hat sich während seines Gefängnisaufenthalts in das Netzwerk seiner Haftanstalt gehackt. So verschaffte er nicht nur sich und einigen Mithäftlingen eigentlich verbotenen Zugang zum Internet, sondern stahl auch Informationen aus der Personaldatenbank des Gefängnisses. Nun drohen dem Knast-Hacker eine empfindliche Geldbuße – und ein ordentlicher Nachschlag zu seiner Haftstrafe.

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Der Beschuldigte Francis Janosko war erst vor kurzem aus der Haft entlassen worden, nun muss er wohl bald wieder zurück. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte Janosko einen für Häftlinge freigegebenen Computer so manipuliert, dass er freien Zugang ins Internet ermöglichte. Eigentlich waren die Rechner in ihrer Funktion stark eingeschränkt, Häftlinge konnten damit nur auf juristische Informationen zugreifen – eine zugriffsgeschützte Online-Verbindung war nur für das Einspielen von Patches gedacht. Janosko konnte die Sicherungen jedoch umgehen und die Verbindung auch für ungestörtes Surfen nutzen.

Häftling spioniert Gefängniswärter aus

Außerdem soll Janosko sich über eine Sicherheitslücke Zugriff auf andere Rechner im Netzwerk verschafft haben. So habe der Mann die persönlichen Daten zweier Gefängnis-Angestellter ausspioniert. Zusätzlich habe er aus dem Internet Fotos und Videos der beiden sowie zweier Mithäftlinge heruntergeladen haben. Was Janosko mit den Informationen vorhatte ist bisher unbekannt. Die Staatsanwaltschaft will nun Anklage erheben, bei einer Verurteilung drohen dem Mann eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar sowie zwölf Jahre Haft.

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