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PC-Sicherheit  

Neue Trojanerwelle droht nach Spam-Rückgang

18.11.2008, 10:24 Uhr | Jens Müller

Eine neue Trojanerwelle droht nach dem jüngsten Spam-Rückgang. (Quelle: dpa)Eine neue Trojanerwelle droht nach dem jüngsten Spam-Rückgang. (Quelle: dpa) Internet-Nutzer müssen mit einer weiteren, schweren welle rechnen. Davor warnen mehrere Sicherheits-Experten. Schuld an der drohenden Trojanerwelle sei der schwere Schlag gegen eine amerikanische Spamschleuder letzte Woche.

haben vor wenigen Tagen mit dem Schlag gegen den ominösen US-Provider McColo schwere Einbußen hinnehmen müssen. Mehrere Sicherheits-Dienstleister haben einen Rückgang von Spam-Mails von 50 bis 80 Prozent registriert. Und auch die Aktivitäten der von Hackern gekaperten und zu zusammengeschlossenen PC seien teilweise bis zu 80 Prozent gesunken. Das berichtet das amerikanische Computer-Magazin Techworld und warnt vor einem Gegenangriff der Cyberkriminellen.

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Botnetz-Infrastruktur muss aufgebaut werden

Sicherheits-Experten gehen davon aus, dass mit einer neuen, schweren Trojanerwelle dieser Rückschlag wieder revidiert werden soll. Da auf den Servern des Providers McColo zentrale Steuerungssysteme der Botnetze abgelegt waren, müsse diese Infrastruktur von neuem aufgebaut werden. So erwartet Richard Cox von Spamhaus, dass Hacker ihre Netzwerke mit weiteren Trojanerangriffen in den nächsten Wochen zu neuem Leben erwecken werden.

Trojanerwelle in zwei Wochen

Dem pflichtet Adam O'Donnell vom Spam-Bekämpfer Cloudmark bei. Sobald die Hacker neue Provider gefunden hätten, würden sie eine groß angelegte Attacke starten. "Ich gebe dem noch zwei Wochen", sagte O'Donnell zu Techworld.

Hacker erleiden finanzielle Einbußen

Botnetze spielen für Hacker und Cyber-Kriminelle eine wichtige Rolle. Zum einen werden die gekaperten Rechner für Angriffe auf große Systeme missbraucht, zum anderen aber für den Spam-Versand. Und mit dieser Undergrund-Dienstleistung verdienen Spammer Geld. Zu viel Geld, um den jüngsten Rückschlag einfach so hinnehmen zu können. Internet-Nutzer sollten daher in den nächsten Wochen mit erhöhter Aufmerksamkeit ihre E-Mails öffnen. Unverlangt erhaltene Nachrichten mit Anhang sollten Sie ungelesen löschen und auch den installierten Virenscanner möglichst jeden Tag aktualisieren.

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