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China setzt Kampf gegen Pornografie im Internet fort

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Microsoft droht Zensur  

China setzt Kampf gegen Pornografie im Internet fort

09.01.2009, 10:49 Uhr | AP

China geht gegen Pornografie im Internet vor. (Foto: stock.xchng)China geht gegen Pornografie im Internet vor. (Foto: stock.xchng)China hat seine Kampagne gegen Pornografie und anstößige Inhalte im Internet verschärft. Die Internetaufsichtsbehörde forderte mehr als ein Dutzend Webseiten auf, gegen solche Inhalte vorzugehen. Nach nimmt China nun auch ins Visier.

Sie verstießen gegen das moralische Empfinden der Gesellschaft und schadeten der Gesundheit junger Menschen, erklärte die zuständige Behörde am Donnerstagabend. Der bekannteste Vertreter unter den beanstandeten Seiten ist MSN von Microsoft. Auch diesem Angebot wird vorgeworfen, Links zu Seiten mit pornografischem Inhalt anzubieten.

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Beliebte Suchmaschinen im Visier

Am Montag hatten sieben staatliche Behörden eine einmonatige Kampagne zur Bereinigung der Inhalte von Webseiten gestartet. Unter den 19 kritisierten Seiten waren Google und die in China populäre Suchmaschine Baidu. Viele von ihnen veröffentlichten Entschuldigungen und gelobten Besserung.

Google setzt sich zur Wehr

Google-Sprecherin Cui Jin erklärte am Montag, das Angebot umfasse keine pornographischen Inhalte. Andernfalls werde Google Maßnahmen dagegen ergreifen. Von Microsoft liegt hingegen bislang noch keine Stellungnahme vor.

Internet-Zensur in China alltäglich

Die chinesischen Behörden kritisierten, dass die Betreiber nicht angemessen auf entsprechende Aufforderungen reagiert hätten. Ebenfalls im Visier der Behörden sind die beliebten Portale Sina und Sohu. In China nutzen etwa 250 Millionen Menschen das Internet. Die Regierung hat jedoch aus politischen Gründen den Zugang zu vielen Websites gesperrt.

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