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Malware-Attacke  

Paris Hilton verschickt Trojaner

13.01.2009, 09:26 Uhr | t-online.de

Web-Seite geknackt: Paris Hiltons Internet-Auftritt wurde gehackt. (Foto: dpa)Web-Seite geknackt: Paris Hiltons Internet-Auftritt wurde gehackt. (Foto: dpa) Gefahr bei Paris Hilton: haben den Internetauftritt der Society-Blondine übernommen und jubeln allen Besuchern der Seite einen fiesen unter. Das berichtet das US-Magazin PCWorld. Statt brandheißer Neuigkeiten rund um die Hotelerbin zu erfahren, laufen alle Paris-Fans Gefahr, zum Opfer von Datendiebstahl zu werden.

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Entdeckt hatte den Hack der Sicherheitsdienstleister ScanSafe. Vermutlich seit vergangenem Freitag ist die Seite Parishilton.com bereits verseucht. Besuchern der Seite wird ein Pop-Up-Fenster angezeigt, das sie zum Download einer Software zur Verbesserung der Seitendarstellung auffordert. Dabei ist es egal, ob der Nutzer mit Ja oder Nein antwortet – die manipulierte Seite lädt nach dem Klick den Trojaner Spy.Zbot.Yeth von einer anderen Internetseite und installiert ihn auf dem Rechner des Opfers.

Weitere Seiten von der Attacke betroffen

"Das Pop-Up verweist auf ein Verzeichnis auf dieser [anderen] Webseite; dort wird der Trojaner heruntergeladen", sagte Mark Landesman, Experte bei ScanSafe. Einmal installiert, versucht der Trojaner wichtige Daten wie Bankzugänge oder Kreditkartennummern der Opfer zu stehlen. Außerdem versucht er, weitere Schadsoftware nachzuholen. Die Seite von Paris Hilton scheint dabei nicht der einzige Internetauftritt zu sein, der von Hackern zur Virenschleuder gemacht wurde – allerdings ist Hilton das bekannteste Opfer der Kriminellen.

So schützen Sie sich

Bisher erkennen nur wenige Anti-Viren-Programme den Trojaner, die Hersteller arbeiten fieberhaft an einem Update. Halten Sie daher Ihre auf dem neuesten Stand: Nur mit aktuellen Signatur-Dateien können die Virusjäger aktuelle Schädlinge wie den vorliegenden Trojaner zuverlässig zur Strecke bringen. Achten Sie darüber hinaus auf verdächtige Pop-Ups auf Internetseiten. In den allerwenigsten Fällen werden Sie zum Download unbekannter Software aufgefordert. Sollte dies doch der Fall sein, antworten Sie in jedem Fall mit Nein und lassen Sie danach Ihre Sicherheitssoftware den Rechner auf eine eventuelle Infektion hin überprüfen.

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