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Facebook-Status löst Ehe-Drama aus

23.01.2009, 12:16 Uhr | Sascha Plischke

Facebook-Logo (Grafik: facebook.com)Facebook-Logo (Grafik: facebook.com)Ein 41-jähriger Brite ist wegen des Mordes an seiner Ehefrau zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann in die Wohnung seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau eingebrochen war und sie mit mehreren Messerstichen tötete. Der Grund für die Bluttat: Die 26-Jährige hatte in ihrem Profil in dem Freundschaftsdienst Facebook angegeben, Single zu sein.

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Die Tat hatte sich bereits am 12. Mai 2008 in der englischen Kleinstadt Biddulph zugetragen. Das berichtet die britische BBC. "Der Täter war in Wut geraten, als seine Frau ihren Beziehungsstatus zu Single änderte und entschied sich, sie aufzusuchen, nachdem sie auf seine Textnachrichten nicht reagiert hatte", so Fiona Cortese, Sprecherin des zuständigen Gerichts. Also war der Mann zum Haus seiner Schwiegereltern gefahren, wo die 26-Jährige Zuflucht gesucht hatte. Dort habe sich der Mann Zutritt zur Wohnung verschafft, indem er die Eingangstür aufbrach. In der Wohnung habe er das Opfer in seinem Schlafzimmer gefunden und sie "rasend und brutal" mit einem Messer angegriffen.

Lebenslängliche Haft für den Mörder

Nach dem Mord hatte der Mann versucht, auch sich selbst zu töten, konnte aber gerettet werden. Nun wurde der 41-Jährige von dem zuständigen Gericht in Stafford zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Davon muss er mindestens 17 Jahre absitzen. "Wir hoffen, dass das heutige Urteil hilft, das Leid der Familie und Freunde des Opfers zu lindern", so Gerichtssprecherin Cortese weiter.

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