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MySpace verbannt 90.000 Sexualstraftäter

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Soziale Netzwerke  

MySpace verbannt 90.000 Sexualstraftäter

04.02.2009, 15:51 Uhr | Gerd Peters

MySpace verbannt 90.000 Sexualverbrecher (Screenshot: t-online.de)MySpace verbannt 90.000 Sexualverbrecher (Screenshot: t-online.de)Das Online-Portal MySpace hat etwa 90.000 Sexualstraftäter aus seinem Netzwerk entfernt. Die Aktion soll vor allem die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen auf den Portalseiten erhöhen. Skeptiker fürchten jedoch, dass nur ein winziger Anteil der Konten von tatsächlichen Triebtätern gelöscht wurde.

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Dabei ist die Anzahl der gelöschten Profile sogar um 40.000 höher, als die von MySpace zuvor geschätzte Zahl angemeldeter Sexualverbrecher. "Fast 100.000 überführte Triebtäter, die auf MySpace mit Kindern umgehen – das ist entsetzlich und vollkommen inakzeptabel", erklärte der Generalbundesanwalt von Connecticut Richard Blumenthal gegenüber der New York Times. "Für jeden von ihnen könnte es hunderte weitere unter falschem Namen und Alter geben."

MySpace löscht nur verurteilte Verbrecher

Tatsächlich konnte MySpace nur diejenigen Profile löschen, bei denen die angegebenen Personendaten mit solchen aus einer Liste verurteilter Sexualstraftäter übereinstimmten. Wie viele weitere Sextäter auf den Seiten aktiv sind, bleibt also unbekannt. Selbst die verbannten Nutzer können sich mit falschem Namen wieder bei MySpace anmelden – oder aber zu anderen Seiten wie Facebook gehen.

Portalbetreiber sind hilflos

Mit der großen Löschaktion reagierten MySpace auf Forderungen von US-Behörden und aus der Politik, die seit geraumer Zeit mehr Sicherheit für die Benutzer der sozialen Netzwerke forderten. Sie sehen die Gefahr, dass insbesondere Pädophile zunehmend die Möglichkeiten der Portale nutzen, um Kontakt zu Minderjährigen herzustellen. Die große Zahl der gelöschten Profile bestätigt diese Befürchtungen, die Effektivität muss aber angezweifelt werden.

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